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Hans-Jürgen
Herzlichen Dank an Jutta und Hermann (an dieser Stelle nochmals die besten Glückwünsche!) für diesen wirklich schönen Abend in der Zehntscheuer in Süßen. Es war alles perfekt organisiert und die Jungs haben in dieser originellen Location mit einem furiosen Auftritt (der Schwerpunkt lag auf The Lamb Lies Down On Broadway) für Aufsehen gesorgt.

Und wenn dann zum "gewünschten" Finale nach The Knife auch noch alle beim "We've got to get in - to get out" mit einstimmen, dann wurde offensichtlich alles richtig gemacht ... danke an alle (Stefan, Donovan, Ralf, Michael, Hannes, Jürgen und Felix)!

Hans-Jürgen
» 21.Oktober 2018 um 03:16Uhr «
Alex B.
Jede Reise zu Euch, ist für uns wie Kurzurlaub!
So wars auch dieses Mal im schönen Mainz und davor in Wernersberg...
Mit welcher Hingabe und Leichtigkeit ihr diese Delikatessen zelebriert, und uns damit in die musikalische Glückseligkeit unserer Jugendtage katapultiert, ist einfach sagenhaft!
Keine Show gleicht der anderen und ist immer wieder originell und mit einem ganz besonderen Spirit versehen.
Ein Hochgenuss für alle Sinne!

Herzlich Diana+Alex
» 06.Oktober 2018 um 14:11Uhr «
Herbert Scholtes
Als alter* Genesisfan bin ich froh, mit "Nursery Crime" eine weitere grandiose Genesis-Coverband entdeckt zu haben. Bin extra aus Koblenz nach Mainz gefahren, um Euch das erste Mal live zu erleben; und jeder km hat sich mehr als gelohnt.
Bezüglich Eurer authentischen Performance ist den drei vorherigen Einträgen m.E. nichts hinzuzufügen.

*) Mein erstes Genesis-Konzert habe ich am 3. Juli 1976 auf der Loreley erleben dürfen. Es war gleichzeitig das erste Rockkonzert, das auf der Loreley stattgefunden hat. Und diejenigen, die dabei waren, schwelgen heute noch in unvergesslichen Erinnerungen an einen außerirdischen Auftritt von Phil Collins, Steve Hackett, Tony Banks, Mike Rutherford und als Sahnehaube Bill Bruford am zweiten Drumset.
"We got to get in - to get out"
» 01.Oktober 2018 um 11:52Uhr «
Stefan
Mal wieder sensationell gut !!! War bereits das dritte Mal bei Euch, und immer wieder spielt Ihr die guten alten Stücke hervorragend. Kurzes Meckern auf hohem Niveau: Der Keyboarder war ein wenig zu laut, die hervorragende Stimme von Stefan ein wenig zu leise. Sie ging ein bisschen unter. Lags am Mischer, oder an der Anlage? Ansonsten: Weiter so, bis zum nächsten Mal!

Stefan
» 01.Oktober 2018 um 09:44Uhr «
Thomas
ich war das erste Mal bei Euch, war etwas überrascht über die doch überschaubare Zuschauermenge (hätte ich anders erwartet). Trotzdem habt Ihr mit unbändiger Spielfreude einen sensationellen Gig hingelegt. Vor allem auch die "sportliche" Leistung des Drummers.
» 01.Oktober 2018 um 08:58Uhr «
Marina
Wie versprochen: der Eintrag ins Gästebuch...
Ich war gestern zum 4. Mal bei einem eurer Gigs und es war wieder umwerfend!
Eure Spielfreude und eure Virtuosität sind einfach großartig! Die genialen Klangteppiche, die Donovan zu legen versteht, Hannes, der sich an der Schießbude völlig verausgabt, die unglaublichen Riffs von Ralf und Michael und last but not least Stefans ausdrucksstarke Stimme... einfach fantastisch!
Ich freu mich schon auf weitere grandiose Abende mit euch!
Und mein Lieblingssong „The Lamia“ war auch dabei 😉
Herzlichst
Marina
» 30.September 2018 um 20:36Uhr «
Hans-Jürgen
Im Mainzer M8 fand bereits relativ früh der (offizielle) Jahresabschluss 2018 von Nursery Cryme statt. Bedingt durch das Verschieben des Auftritts im 7er Club war also schon Ende September die letzte Möglichkeit, einen der unverwechselbaren Gigs der Band live mitzuerleben.

Besonders erfreulich war natürlich, dass Jürgen seinen angestammten Platz an den Reglern übernommen und für einen frischen, druckvollen und sehr transparenten Sound gesorgt hat. Michael hat die Band ins rechte Licht gerückt und zudem war Jogi am Bass wieder im Einsatz und somit die alte Stammbesetzung vollzählig am Start.

In der gut gefüllten Location (mittlerweile hat sich offensichtlich die Qualität der Auftritte von Nursery Cryme im Mainzer Land herumgesprochen) ging es wie gewohnt zurück in die glorreichen 70er Jahre. Das größtenteils sehr fachkundige Publikum wusste sehr wohl die überaus gelungene Performance der Jungs zu goutieren und so brandete eine unglaubliche Welle der Begeisterung nach jedem Song durch die Halle.

In Kombination mit den unschlagbaren alten Genesis-Songs und der Spielfreude und Kompetenz der Band, ist dies natürlich auch kein Zufall. Eigentlich kann man von einer Aneinanderreihung zahlloser Highlights reden: Ob dies der immer wieder faszinierende Einstieg mit Watcher Of The Skies ist oder die pure Kraft und Kompromisslosigkeit eines Get 'Em Out By Friday, die Zerbrechlichkeit eines fragilen The Chamber Of 32 Doors oder die überbordende Extase der Schlusssequenz von The Musical Box - alles eine Klasse für sich!

Nach der Pause wurden die Longtracks zum Besten gegeben. Aber was soll man zu Firth Of Fifth oder Supper's Ready sagen bzw. schreiben? Jedes (geschriebene) Wort ist im Vergleich zu den live dargebotenen Werken nur brotlose Kunst! Man kann dies nicht in Worte fassen, sondern muss es erlebt und gefühlt haben. Welch außergewöhnliche musikalische Momente, die zu beschreiben schlicht unmöglich ist!

Der lange Abend im Haus der Jugend neigte sich mit einer spektakulären Zugabe dem Ende zu: Immer wieder erfrischend, das abschließende Los Endos zu hören! Eingeleitet durch das Drum-Duell von Hannes und Stefan, zeigt der Song nochmals komprimiert die Virtuosität der damaligen Genesis-Musik. Hier werden in kurzer Folge diverse musikalische Motive zitiert, die zu einem explosiven Gebräu gemischt werden und in einem abschließenden Höhepunkt kulminieren.

Nach fast 3 Stunden Spielzeit wurde die Band danach mit Standing Ovations verabschiedet - und dies absolut verdient! Ein Ausflug in die Landeshauptstadt, der sich wie immer rentiert hat ... bis zum nächsten Jahr!

Hans-Jürgen
» 30.September 2018 um 02:31Uhr «
Hans-Jürgen
Aller guten Dinge sind drei!

Unter diesem Motto kann man den dritten Auftritt von Nursery Cryme in Wernersberg zusammenfassen.

So wie in den Vorjahren erhörten auch in diesem Jahr die Fans den Ruf von Dieter und seinem Team und versammelten sich an diesem Spätsommerabend bei dieser versteckt im Wald gelegenen Grillhütte. Nach der teilweise unerträglichen Sommerhitze der letzten Monate gab es tagsüber recht verträgliche Temperaturen und am Abend sorgte deutlich kühlere Luft für eine willkommene Abkühlung.

Nachdem also die äußeren Bedingungen stimmten und die Veranstalter wie immer für eine perfekte Organisation gesorgt hatten, wollte die Band nicht zurückstehen und ihren Teil für einen gelungenen Abend der IG Rock im Wald beitragen. Gesagt - getan!

Leider ging es in diesem Jahr nicht mit der kompletten Stammbesetzung an den Start, da Michael am Bass und Jürgen am Mischpult ausgefallen waren. So wurde der bereits mehrfach erfolgreich eingesetzte Sven für den Bass erfolgreich reaktiviert und für die Abmischung sorgte der kurzfristig eingesprungene Ingo, der die Technik nach kurzer Zeit im Griff hatte und für einen sauberen Sound sorgte.

Trotz dieser personellen Änderungen legte die Band gleich schwungvoll los. Es ging zurück in die 70er Jahre, die goldene Zeit des Prog- und Art-Rocks. Genesis, die sich in dieser Zeit ihren legendären Ruf in der Musikgeschichte erarbeitet hatten, waren damals mit stilprägend durch ihre außergewöhnlichen musikalischen Werke. Diesem anspruchsvollen Erbe gerecht zu werden, bedarf es neben einer unbestrittenen Fingerfertigkeit an den jeweiligen Instrumenten auch der Liebe zu dieser Art von Musik und einer geschlossenen Teamleistung innerhalb der Band.

Aber wir sprechen hier von Nursery Cryme! Alle diese Voraussetzungen liegen der Band im Blut und sind fest verankert in der DNA aller Mitspieler. Es ist faszinierend zu sehen (und zu hören), wie die Band mit scheinbar müheloser Leichtigkeit selbst die schwierigsten musikalischen Klippen umschifft und die Erhabenheit und Schönheit der alten Meisterwerke in vollem Glanz erstrahlen lässt. Und ein kleines unscheinbares Augenzwinkern, ein kurzes Nicken mit dem Kopf, ein glückliches Lächeln im Gesicht - alle diese Kleinigkeiten, sowohl bei der Band als auch im Publikum, lassen erahnen, welch außergewöhnliche Momente hier auf und vor der Bühne erschaffen wurden.

Es mag profan klingen, aber für mich persönlich ist ein solcher Abend mit handgemachter Musik voller Herzblut wertvoller als ein perfekt dargebotener, steriler Auftritt der Genesis-Klone von "The Musical Box".

Danke an alle, die zum Gelingen dieses Abends mit einer Netto-Spielzeit von 170 Minuten mitgeholfen haben, insbesondere den beiden Ersatzleuten, ohne die dies nicht möglich gewesen wäre.

In gerade mal zwei Wochen ist unsere Landeshauptstadt Schauplatz des nächsten Gigs von Nursery Cryme. Im Mainzer Liveclub M8 darf man mit weiteren Großtaten der Band rechnen ...

Hans-Jürgen
» 16.September 2018 um 01:41Uhr «
Didi und Biggi Bauer icq
Der 1.Juni 2018, auf 7Eichen?
Wird uns wie jeder Gig von Euch, in positivster Erinnerung bleiben!
Was für eine stete Freude für Euch, den 7Eichen-Gig zu spielen, habt Ihr Eurem Publikum am Freitag mitgeteilt.
Was für eine Freude erst für uns, die Zuhörer. Es ist einfach phantastisch was Ihr uns da darbietet. ihr seid einmalig! Grandios! So schön, dass es Euch gibt. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Mal!!!
Bis dahin Euch alles Gute dieser Welt.

Didi&Biggi Bauer (die Winzer)
» 03.Juni 2018 um 16:36Uhr «
Hans-Jürgen
Sommer? Sommer!

Wann hält der Sommer Einzug in unser Land? Genau - wenn ein Termin von Nursery Cryme auf dem Lemberg in Affalterbach auf dem Programm steht! So auch in diesem Jahr, wenn auch bedingt durch den Terminengpass wegen der Fußball-WM früher als sonst üblich.

Obwohl sich die Regenwolken bis kurz vor dem Gig hielten und teilweise sogar noch ihre feuchte Erfrischung entluden, ließen bereits die ersten Sekunden des Auftritts den Wettergott umschwenken und fortan bestes Open Air-Wetter präsentieren. Wer könnte auch den Jungs solche perfekte Rahmenbedingungen verweigern? Das Wetter stimmte also, der Biergarten war gut gefüllt, die Stimmung grandios und die Band glänzte mit unbändiger Spiellaune und -kunst. Als Gesamtpaket unschlagbar!

Vor genau 10 Jahren fand das erste Konzert von Nursery Cryme in diesem idyllischen Biergarten statt und seitdem, mit Ausnahme vom Jahr 2010, in jedem Sommer. Leider nicht immer von dem jahreszeitlich erwarteten Wetter begleitet, aber in jedem Fall sehr stimmungsvoll und unter reger Anteilnahme der durchaus ansehnlichen Besucherscharen.

In diesem Jahr war unglücklicherweise mal wieder ein ungeliebter Freitag als Termin auserkoren. Ungeliebt deshalb, weil sich regelmäßig an diesem Wochentag die lange Anreise aus Rheinland-Pfalz über die A6 und A81 als wahre Geduldsprobe und echter Stresstest entpuppt.

Aber was nimmt nicht alles in Kauf um die Jungs live spielen zu sehen?! Obwohl für mich der Termin sehr ungünstig gelegen hat [unabhängig von dem "Freitag-Problem"], habe ich mich dann doch kurz entschlossen auf die Reise gemacht und muss letztendlich als Fazit sagen: Ja, es hat sich wieder gelohnt, ins Schwobeländle zu fahren!

Die Chronologie der Ereignisse ist schnell erzählt: Der erste Teil des Abends reihte nahtlos in schneller Folge ein Highlight an das andere. Da Jürgen leider nicht seinen angestammten Platz am Mischpult einnehmen konnte, hat ihn Michael kurzfristig vertreten. Der anfängliche Kampf mit der Technik und einer nicht immer ganz sauberen Akustik, wurde mit zunehmender Spielzeit dann immer mehr gewonnen und sorgte insbesondere im zweiten Teil für den gewohnten Hörgenuss. Danke an Michael, dass er den Abend "gerettet" hat!

Mich persönlich hat gefreut, dass es "The Chamber Of 32 Doors" nach der Premiere vor wenigen Wochen in Homburg erneut auf die Setlist geschafft hat. Das bestätigt, dass dieser Song sowohl vom Publikum als auch der Band sehr positiv aufgenommen wurde.

Auch das wundervolle "The Lamia" war (wie oftmals in letzter Zeit) erneut im Einsatz und der Abschluss des ersten Teils konnte mit dem Medley aus "The Lamb Lies Down On Broadway" und "The Musical Box" nicht besser gewählt sein.

Nach der Pause gab es wie gewohnt die "Schwergewichte" von Genesis zu bestaunen, mit einem grandiosen "Firth Of Fifth" und "Supper's Ready" als fulminanter Krönung. Die Band wurde zu Recht vom Publikum stürmisch und mit Standing Ovations gefeiert und nach einer emotionalen Dankesrede von Donovan fungierte traditionell "Dance On A Volcano" im Verbund mit "Los Endos" als Zugabe.

Leider musste ich nach dem Ende des Gigs relativ schnell wieder Richtung Heimat aufbrechen. Aber trotzdem war es schön, bei bestem Wetter auf dem Lemberg gewesen zu sein und somit Zeuge des letzten Auftritts vor der Sommerpause.

Bis bald in der Südpfalz ...

Hans-Jürgen
» 02.Juni 2018 um 14:29Uhr «
Alex B.
Vielen Dank für das, erneut, grandiose Konzert im MusikPark in Homburg. Sehr beeindruckend war für uns, u.a., das lange, durchgehende LambSet, welches seinen ganz eigenen Zauber entwickelte und durch die Chambers gekrönt wurde. Unerreicht schön inszeniert und, vermutlich, weltweit einzigartig...
Für jeden Liebhaber dieses Genres sind Eure Darbietungen ein absolutes "Musstduhin" und im Terminkalender zu berücksichtigen!

Diana+Alex
» 30.Mai 2018 um 01:05Uhr «
Eberhard
Hallo zusammen.
Ich bin seit über 40 Jahren Genesis-Fan und habe auch 6 Konzerte von Genesis live gesehen.
Die Vorstellung gestern in Homburg fand ich superstark und hat mich sehr berührt, da ich verschiedene Titel bisher nur von CD kannte.
Bei der nächsten Vorstellung hier in der Nähe bin ich auf jeden Falll wieder dabei.
Hoffentlich bis bald.
Eberhard aus SB
» 15.April 2018 um 23:15Uhr «
Dieter S.
3 Monate nach Bensheim, von Entzugserscheinungen geplagt, war der Besuch im "Nachbarland" mehr als lohnenswert. Die Jungs von NC zeigten sich in einer glänzenden Spiellaune, was den "Funken" auch gleich zu Beginn überspringen lies. Toll auch das längere LAMB-Set, mit einem hervorragend dargebotenen mehrtürigem Zimmer !!
"Firth of Fifth" mit den Soli von Donovan und Ralf wie immer ein Hochgenuss!!
Unfassbar, dass es jetzt 5 Monate bis zum nächsten Event dauern soll !!
» 15.April 2018 um 17:21Uhr «
Hans-Jürgen
Nach gut einem Jahr spielte Nursery Cryme zum zweiten Mal im Musikpark in Homburg. Nach der guten, aber doch noch ausbaufähigen Zuschauerresonanz im letzten Jahr und den überschaubaren Besucherzahlen bei Donovans Projekt "Sledgehammer" Ende 2016, war ich gespannt, wie sich Homburg in diesem Jahr präsentiert. Um es gleich vorab zu sagen: Das Publikum war in reichlicher Zahl vorhanden und der Ausflug ins Saarland war unterm Strich auch musikalisch ein voller Erfolg!

Da Michael in Homburg leider am Bass nicht dabei sein konnte, wurde er wie bereits in Bensheim von Sven Sommer vertreten. Dieser konnte aber auch im Musikpark mit seinem souveränen und gefühlvollen Spiel punkten und hat absolut überzeugt. Eine starke Leistung und eine wahre Freude, ihn spielen zu hören!

Nach dem "Warm-Spielen" mit 3 Klassikern aus dem umfangreichen Repertoire der Band (Dieters Wunsch nach "Can-Utility And The Coastliners" wurde schon früh am Abend erfüllt!), hielt der erste Teil des Abends noch zwei Überraschungen parat: Da war der mit neun Songs bislang längste Block aus dem Album "The Lamb Lies Down On Broadway" in der Besetzung mit Hannes am Schlagzeug (im Sommer 2010 gab es mit Erik am Schlagzeug sogar noch zwei längere Lamb-Sets in der Kammgarn Kaiserslautern und in Brilon). Und innerhalb dieses Sets kam es sogar noch zu einer Welturaufführung: Nursery Cryme spielte erstmals den Song "The Chamber Of 32 Doors"! Ein Song, der natürlich innerhalb der Story des Albums seinen Sinn und Zweck hat, der aber auch für sich allein genommen ungemein interessant und sehr abwechslungsreich ist. Das differenzierte Arrangement und die gesanglichen Finessen (von Stefan in gewohnter Perfektion dargeboten) machen diesen Song zu einem kleinen Wunderwerk, der sofort die Aufmerksamkeit des Publikums erhascht.

Die nur 4 Songs des zweiten Teils hören sich im Vergleich zu den 12 Songs vor der Pause als relativ wenig an. Aber, wir sprechen hier von Epen, die die 10-Minuten-Marke locker meistern und im Falle von Supper's Ready sogar in Richtung 25 Minuten tendieren. Diese Longtracks von Genesis, die wie eine verspielte Aneinanderreihung von vielen unterschiedlichen musikalischen Motiven anmuten, entfalten gerade erst durch ihre lange Spielzeit ihre ganze Pracht und Herrlichkeit. Man kann sich jeweils auf eine faszinierende Reise durch die komplexen Songgefilde freuen und eintauchen in eine Genesis-Welt voller musikalischer Geistesblitze, die einen unnachahmlichen Sog entwickeln, dem kein Zuhörer zu entkommen vermag.

Das war nicht nur ein eindrucksvoller Beweis für die genialen Kompositionsqualitäten von Genesis, sondern in erster Linie auch eine überzeugende Demonstration der Live-Qualitäten und Fertigkeiten der Musiker von Nursery Cryme, die es immer wieder schaffen, diese Songs mit Leben zu füllen und auf der Bühne wie in einem Rausch eine ganz eigene Welt für sich und ihr Publikum entstehen zu lassen. Da zudem Jürgen für eine perfekte Beschallung der verwinkelten Location gesorgt hat, gab es an diesem Abend wirklich keinen Grund zu irgendeiner Kritik.

Die stürmisch gefeierte Band entließ ihre Fans nach dem furiosen Zugabedoppelpack "Dance On A Volcano & Los Endos" in die laue Frühlingsnacht. Ja, das war ein perfekter Abend in Homburg! Herzlichen Dank an alle Beteiligten! Man sieht sich ...

Hans-Jürgen
» 15.April 2018 um 01:49Uhr «
Andreas
Total begeistert.Besteht Hoffnung auf ein Konzert in der Nähe von Berlin?

Andreas
» 31.Januar 2018 um 15:59Uhr «
Bernd Unger
Ich war überwältigt, weil ich mir normalerweise keine Coverbands ansehe. Aber Ihr habt mich überzeugt, und wir sehen uns wieder.
Was mich fast noch mehr beeindruckte als Eure Show war die hohe Dichte an alten Herren (bin selbst 57) mit vor Glück strahlenden Gesichtern. Es war bewegend.
Vielen Dank, bis zum nächsten Mal.
» 15.Januar 2018 um 11:18Uhr «
Volker K.
Das Concert in Bensheim war fu**ing-tastisch! Spitzenband & Supersound und ich habe The Lamb & The Knife vor 43 Jahren noch original erlebt. Peter Gabriel trifft die höhen Töne heute nicht mehr. Sitzenklasse & vielen Dank
» 14.Januar 2018 um 12:34Uhr «
Hans-Jürgen
Heute aus bekannten Gründen nur ein kurzer Eintrag ins Gästebuch:

Der Start in die neue Konzertsaison mit dem Auftritt im Rex und unter Mithilfe von Aushilfsbassist Sven (der seine Sache außerordentlich gut gemeistert hat - Chapeau!) war überaus gelungen und überzeugend. Ein absolutes Highlight für alle Fans, die restlos glücklich einen besonderen Abend mit Genesis-Musik erleben durften.

Für mich persönlich die Möglichkeit, mit der "NC-Familie" für einige Stunden komplett in den unvergleichlichen NC-Kosmos abzutauchen und die täglichen Sorgen eine gewisse Zeit in einen weit entfernten Winkel des Gedächtnisses zurückdrängen zu können. Dafür geht mein tief empfundener Dank an alle Beteiligten!

Hans-Jürgen
» 14.Januar 2018 um 01:35Uhr «
Hans-Jürgen
70's Art-Rock Festival

Genesis und Pink Floyd zählten unbestritten in den 70ern zur Speerspitze des Progressive- und Art-Rocks. Im Laufe ihrer jahrzehntelangen Karrieren gab es nur zweimal ein Aufeinandertreffen beider Bands: Am 30.06.90 (Knebworth, UK) und am 18.09.93 (Cowdray Park, Midhurst, UK beim King Edward VII Hospital Benefit). Diese geringe Anzahl der seltenen gemeinsamen Auftritte sollte nunmehr endlich im Jahr 2017 aufgestockt werden, wenn auch nicht von den Originalbands, so doch mit mehr als kompetenten Coverbands, die das musikalische Erbe in der Neuzeit erfolgreich verwalten: Nursery Cryme und Eklipse fanden zum 70's Art-Rock Festival in der Aula der IGS Enkenbach-Alsenborn zusammen und starteten eine Zeitreise zurück in die Blütezeit der jeweiligen Band.

Das gut 90-minütige Programm von Nursery Cryme wurde kurzfristig noch geändert und die angekündigte Aufführung der "Seconds Out" durch eine Art "Best Of" von Genesis aus den 70ern ersetzt. Damals lebte Genesis u.a. auch von den charismatischen Auftritten eines Peter Gabriel, der nicht nur durch seine extravaganten Outfits für Aufsehen sorgte, sondern auch gesanglich absolute Höchstleistungen bot. Dass heutzutage ein Stefan Möhnen dies nicht mehr unter Beweis stellen muss, steht außer Frage! Als Fels in der Brandung steuert er das Nursery Cryme-Schiff zielsicher mit seinem Gesang durch die Weiten des musikalischen Ozeans. Wohl dem, der einen solchen Frontmann zur Verfügung hat, der mit faszinierender Stimme, ansteckender Leidenschaft, großem Charisma und unbändigem Witz die Vorgaben seiner Mitmusiker bündelt und zum krönenden Abschluss bringt!

Wobei hier angemerkt werden muss, dass die restlichen Bandmitglieder nicht nur brav ihre Aufgaben erfüllt haben (das wäre bei diesen musikalischen Anforderungen schon "Aufgabe" genug gewesen!), sondern jeder für sich den unverzichtbaren Anteil am gelungenen Gesamtwerk beigesteuert hat. Ob dies die profunde Grundlage des Sounds durch die präzise Rhythmus-Abteilung Hannes und Michael war, die prägnanten und fingerfertigen Soli von Ralf an der Gitarre oder die unglaublichen Tastenzaubereien von Donovan (leider teilweise ausgebremst durch technische Schwierigkeiten) - alles erfüllte nur den Zweck, die alten Werke von Genesis in ihrer vollen Pracht und Herrlichkeit erstrahlen zu lassen! Und dies gelang mehr als eindrucksvoll an diesem Abend, wie die zahlreichen Zuschauer bezeugen können.

Unser guter Freund Jürgen am Mischpult hat sich diesem Niveau problemlos angepasst und die Aula der Gesamtschule mit einem glasklaren und powervollen Sound beschallt und dafür gesorgt, dass rundum Zufriedenheit herrschte und die Band mit lang anhaltenden Ovationen verabschiedet wurde. Ein Triumphzug für alle Beteiligten!

Leider war wegen des Festivalcharakters schon nach knapp 100 Minuten Schluss und nach kurzer Umbauphase erklomm "Eklipse" die Bühne, um die Pink Floyd Songs aus den 70ern zu zelebrieren. Neben Werken aus den Alben "Wish You Were Here" und "The Wall", sowie den alten Klassikern "Astronomy Dominé" und "One Of These Days", war insbesondere die Komplettaufführung von "The Dark Side Of The Moon" bemerkenswert. Ein 90-minütiges Set, das ein Highlight an das andere reihte und für breite Zustimmung unter den Anwesenden sorgte.

Ob eine Kombination von Genesis- und Pink Floyd-Musik aus den 70ern an einem gemeinsamen Abend zukunftsträchtig ist, bleibt abzuwarten. Eine Schnittmenge unter den Fans ist mit Sicherheit vorhanden, allerdings sollten auch entsprechende Vorbehalte nicht unberücksichtigt bleiben. Eine Tendenz konnte man aus diesem Abend letztendlich nicht herauslesen.

Für Nursery Cryme war dieser gelungene Abend der musikalische Abschluss des Jahres 2017, das insgesamt gesehen sehr erfolgreich verlaufen ist. Nach der wohlverdienten Winterpause fällt der Startschuss ins Jahr 2018 (fast schon traditionell) bereits am 13. Januar im Rex Musiktheater in Bensheim.

Hans-Jürgen
» 25.November 2017 um 01:38Uhr «
Alex B.
Nun, man kann bei Euch wiederholt tief beeindruckt sein...Diese geniale Mischung aus Gefühl, Können, Lebensfreude, Spontanität, Spirit+alles andere was es braucht, um dieser wundervollen Musik auf solch grandiose Art und Weise, eine Bühne zu geben! Wieder einmal eine ganz Hohe Nacht im 7er Club! Danke ! Klasse fanden wir auch Deine tollen Konzertfotos, Matthias! Natürlich nicht zu vergessen, die Freude über den überfälligen Kontakt mit Hans Jürgen und den anschliessenden Plausch !
Freuen uns nun auf Freitag und sind sehr gespannt...

Liebe Grüsse
Diana+Alex
» 19.November 2017 um 23:47Uhr «
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