Hier geht's zu den Jahren 2002-2009


zeige Einträge 1 - 20 von 291 Einträgen
Alex B.
Bei "Bilderbuchwetter" zum 5. Jubiläum...
Das erste Highlight des Abends lieferte OK Chef Dieter mit seiner unnachahmlichen Art seiner Ansage, m.E., selbst!
So war der Boden für einen ,ja, phantastischen
Auftritt bestens bereitet!

Wie in den Vorjahren schon, war auch dieses Mal, dieser Geist, diese Einigkeit und Begeisterung zu und für diese Musik, greif und erlebbar, wie nirgendwo sonst...ein ganz besonderer "Spirit" eben...

...Eine vor Spiel und Bühnengeilheit strotzende Band ,welche offensichtlich nur auf diesen Auftritt gebrannt hatte, vermochte diese eine Nacht in Wernersberg, erneut, zu einer ganz besonderen und einzigartigen "Hohen Nacht", werden zu lassen !!

...Echte Fehler?, Unsicherheiten?,...Fehlanzeige!!!

Ein furioses Potpourrie fast aller Klassiker, überragend im Fluss zelebriert, empathisch einfühlend und garniert mit Stefans intellektuellem Wortcharmewitz trieben die Band + Publikum wie selbstverständlich in einen extatischen Wohlfühlbereich
der Sternenklasse ...mit Sterneschbrizzer bei Afterglow.
...Als Zugabe zur eigentlichen Zugabe "I know what I like" ...
Perfekt bliss!

Für mich wirkte es, als ob sich die Band regelrecht von dieser anhaltenden Tyrannei befreit hätte...zumindest ersteinmal für diese "Hohe Nacht"....!


Dank an Alle
» 22.September 2020 um 23:39Uhr «
Dieter Schmidt
Tja, lieber Hans-Jürgen, du ahnst ja garnicht wie Recht du hast. Das war in diesem Jahr, bei unserem 5. Jubiläum mit NC, ein Fest der Superlative. Die Stimmung, die Spiellaune der Band und das Wetter waren nicht zu toppen !!!
Wenn dann noch zum Gedenken von Manni "Afterglow" in die Setliste findet, und man weis dass dieser Song schon seit Jahren auf meiner Beerdigungs-Setliste steht, dann merkt man wie nah wir uns doch alle sind.
Und hätten die Arme von Hannes nicht aufgegeben, wer weis, vielleicht hätten wir durch reichliche Kräuterbestechung einen neuen Spieldauerrekord erleben können.
Lieber Ralf, Michael, Hannes, Stefan und Donovan, es war wieder einmal mehr ein unbeschreiblicher Abend mit euch !!!
Die Bilder bleiben noch lange in mir !

Euer Dieter.
» 22.September 2020 um 18:13Uhr «
Hans-Jürgen
Unglücklicherweise konnte ich urlaubsbedingt den Gig in Wernersberg leider nicht besuchen.

Jedoch kann ich nach Sichtung des Audio- und Bildmaterials zumindest festhalten, dass ich dann doch einen sehr imposanten Auftritt verpasst habe. Und nachdem (trotz mehrfacher Aufforderung durch Stefan) bisher lediglich ein Eintrag ins Gästebuch gemacht wurde, wollte ich jetzt doch noch meinen Senf dazugeben.

Das waren 3 energiegeladene Stunden mit einem wirklich euphorischen Publikum, das die Band über die gesamte Spielzeit getragen hat. Tja, Wernersberg ist halt doch immer etwas Besonderes!

Zwischendurch hat Dieter mit starker Hand für etwas Ordnung gesorgt und so konnte der Gig reibungslos über die Bühne gehen - incl. einer nicht geplanten Zugabe und einer leichten Textänderung bei The Fountain Of Salmacis.

Besonders berührt hat mich, dass der Tribute an Manni (Afterglow) mal wieder auf der Setlist war und mir das Mammutwerk "Supper's Ready" von den Jungs gewidmet wurde. Vielen Dank für diese Ehre!

Nach Stand der Dinge wird es in diesem Jahr leider keinen Auftritt mehr geben. Der nächste Termin scheint wohl am 05.02.21 (Freitag) im Musiktheater Rex in Bensheim zu sein.

Hans-Jürgen
» 22.September 2020 um 16:48Uhr «
Uwe
Ich bin begeistert von der Veranstaltung in Wernersberg als solches und der Band als die sogenannte Kirsche auf der Torte. Gerne wieder
» 20.September 2020 um 12:07Uhr «
Hans-Jürgen
The Return Of The Giant Band

Bedingt durch die derzeitige Coronakrise lag seit Monaten das musikalische Leben überall brach. Für Künstler, Veranstalter und sonstige Beschäftigte in der Musikbranche bedeutete dies nicht nur komplette Auftrittsverbote, sondern in vielen Fällen auch extreme finanzielle Einbußen, die teilweise ganze Existenzen in ihren Grundfesten erschütterten.

Durch die Lockerungen der Coronabeschränkungen in den letzten Wochen nährte sich die Hoffnung, dass in nächster Zeit wieder Konzerte (mit Einschränkungen) möglich sein werden. Dass der vor geraumer Zeit avisierte Termin in Affalterbach im Juni 2020 tatsächlich stattfinden könnte, traute sich vor Kurzem noch niemand zu prognostifizieren. Aber auch hier war durch die rasante Entwicklung der letzten Zeit überraschenderweise die Möglichkeit gegeben, Nursery Cryme wieder auf die Bühne zu bringen.

Damit ist die Band in diesem Bereich bereits frühzeitig der Eisbrecher für künftige Live-Auftritte mit Publikum ... natürlich mit den absolut notwendigen aktuellen gesetzlichen Vorgaben!

Somit hat sich also nach der wetterbedingten Absage im letzten Jahr für die Fans (trotz durchwachsener Wetterprognose) die kurzfristige Möglichkeit ergeben, im 7 Eichen auf dem Lemberg einer von maximal 100 Zeugen des ersten Gigs nach Beginn der Coronakrise zu werden. Und wenig überraschend, war das Konzert vorzeitig ausverkauft!

Ich muss sagen, dass ich doch unsicher war, ob die Veranstaltung mit ihren Einschränkungen mich letztendlich überzeugen und zufriendenstellen könnte. Aber meine Zweifel waren dann vor Ort doch relativ schnell verflogen und nach kurzer Zeit stellte sich das gewohnte NC-Gefühl ein: Ja, es fühlte sich absolut richtig und gut an, ich fühlte mich angekommen in meiner Nursery-Cryme-Familie, in meiner Musik - einfach zu Hause! Dieses Wohlgefühl, das Aufsaugen der Songs, der Atmosphäre und der überwaltigenden Performance der Band bereiteten mir wohlige Schauer über den ganzen Körper - eine fast meditative Erfahrung! Und ich bin mir sicher, dass es auf und vor der Bühne nicht nur mir so erging an diesem Abend ...

The Return Of The Giant Band - ja, die Band hat diese alten Songs wiederbelebt, im wahrsten Sinne mit Leben gefüllt und für uns alle auferstehen lassen. Dabei die überbordende Spielfreude der Jungs mitzuerleben, ist wirklich sehenswert. Welch ein grandioses Event!

Die Setlist war sehr ausgewogen, mit einer Vielzahl an emotionalen Höhepunkten vor der Pause, für mich insbesondere The Chamber Of 32 Doors, The Lamia und natürlich der Schlussteil von The Musical Box. Der zweite Teil startete mit einem eher ungewöhnlichen Einstieg: Ein geniales Firth Of Fifth! Gefolgt von dem Live-Klassiker I Know What I Like und dem (für Stefan überraschend an dieser Stelle platzierten) Abräumer The Cinema Show. Auch eher selten als Schlusssong eingesetzt: Supper's Ready, mit dem finalen, scheinbar ewig währenden Jerusalem-Schrei, der einen fulminanten Abschluss unter diesen emotionalen Auftritt setzte.

Nach dem tosenden Beifall der restlos begeisterten Fans gab es noch als Zugabe Dance On A Volcao und Los Endos mit eingestreutem Percussion-Duell, sowie die abschließenden Teppichkriecher.

Was soll man sagen? Die überall drängenden Probleme mit Corona wurden heute einfach mal für eine gewisse Zeit zur Seite gewischt. Das tat allen Beteiligten sichtbar gut. Ein Wohlfühl-Abend der Extra-Klasse!

Ein herzlicher Dank geht an alle: An die Band, an Feini und natürlich an die Besucher für den grandiosen Support!

Nächster Halt: Der verschobene Gig im Musikpark Homburg findet am Freitag, 11. September 2020 statt, dann allerdings leider ohne meine Wenigkeit ...

Hans-Jürgen
» 14.Juni 2020 um 02:26Uhr «
Alex B.
...na, das ist mal ne Botschaft, die wir gerne freudig aufnehmen! Nach dem, wetterbedingtem, Ausfall im letzten Jahr, dürfen wir Euch nun in nicht mal 12 Tagen auf dem Lemberg wieder geniessen und in die Arme schliessen... Unsere Vorfreude steigt von Tag zu Tag um euch und die anderen Fans wiederzusehen und die Normalität endlich, ein Stück weit, wieder zurückzubekommen
Diana +Alex
» 02.Juni 2020 um 00:54Uhr «
Hans-Jürgen
Corona hält die ganze Welt in Atem und hat auch unser Land weitestgehend ausgebremst. Natürlich auch den Konzertbetrieb, der auf absehbare Zeit nicht durchführbar ist. Deshalb wurden auch die aktuellen Gigs von NC zwangsläufig verschoben. Die Hoffnung bleibt, dass die 2020er Termine ab Herbst stattfinden können. Wir werden sehen ...

Unabhängig hiervon hat die Musikbranche aber noch einige Alternativen erarbeitet und so hatte der gepflegte Genesis- und NC-Fan zumindest online und beim OKK (Offener Kanal Kaiserslautern) die Möglichkeit, 20% von Nursery Cryme unter dem Titel "The Genesis Family Tree - And Then There Was One" live zu erleben. Unser lieber Keyboard-Zauberer Donovan nutzte die Chance und hielt tapfer die Genesis-Fahne hoch in diesen schwierigen Zeiten. Er bot in der Fruchthalle Kaiserslautern im Rahmen des Kulturlivestreams ein rund 1-stündiges ambitioniertes und sehr emotionales Online-Konzert mit Songs von Genesis, Peter Gabriel und Phil Collins. Eine wahre Freude für alle Fans dieser Musik!

Was gab es zu hören? Neben den Gabriel-Klassikern Don't Give Up und Family Snapshot, sowie dem unverwüstlichen Collins-Brandmark In The Air Tonight, spielte Donovan viele alte Genesiswerke: Carpet Crawl, das geniale The Chamber Of 32 Doors, ein sehr imposantes Firth Of Fifth (eine fantastische Piano-Version!), das von mir wenig geliebte Follow You Follow Me, sowie das selten zu hörende Ripples. Abschluss war ein Biko voller überbordender Emotionen (leider ohne die dritte Strophe!) und die (vom OKK abrupt unterbrochene) Schlusssequenz aus Supper's Ready! Wow - ich muss sagen, ich war schwer beeindruckt!

Unter dem noch frischen Eindruck des Auftritts: Es war unheimlich aufwühlend, diese Songs auf diese Art und Weise (wieder) zu hören und Donovan in seiner unnachahmlichen und mitreißenden Art zu erleben und seine Emotionen zu spüren. Leider konnte man natürlich nicht direkt vor Ort mit dabei sein konnte. Aber dieser Online-Auftritt war immer noch besser als nichts! Einen wirklich großen Dank an Donovan, dass er diese Chance ergriffen hat und ich habe auch spontan einen Spendenbeitrag zum Kulturlivestream getätigt.

Wer den Livestream verpasst hat, kann unter herzlichdigital.de, der entsprechenden Facebook-Seite oder dem YouTube-Channel von herzlichdigital den Auftritt nochmals abrufen.

Hans-Jürgen
» 12.Mai 2020 um 18:53Uhr «
Dieter S.
Homburg ausgefallen,.......nun Zuhause bleiben.........ich vermisse euch jetzt schon.......
» 22.März 2020 um 13:44Uhr «
Hans-Jürgen
Mein erster Gästebucheintrag zum Gig in Bensheim fiel ganz bewusst relativ kurz und knapp aus. Ich wollte einfach mal sehen, ob ich damit vielleicht den Einen oder Anderen nicht mit einem längeren Eintrag abschrecke und somit motivieren kann, selbst ein paar Worte ins Gästebuch zu schreiben. Stefan und Donovan haben beim Konzert aufs Gästebuch hingewiesen, trotzdem sind die Einträge doch sehr überschaubar geblieben. Warum eigentlich? An der Performance im Rex kann's ja nicht gelegen haben und fünf Minuten Zeit für ein Sätzchen zu schreiben, kann wohl auch jeder entbehren. Schade! Dies vor allen Dingen im Hinblick darauf, dass die Band, neben dem Feedback direkt während des Konzerts, immer darauf bedacht ist, die Stimmen und Stimmungen der Fans aufzusaugen und sich mit Anregungen oder auch Kritik auseinander zu setzen. Ich persönlich fände es sehr schön, wenn sich diese wunderbare Atmosphäre des Live-Events auch in ein paar Kommentaren des Gästebuchs widerspiegeln würde ...

Ja, der traditionelle Beginn des Konzertjahrs im Bensheimer Rex legte den Grundstein für den Einstieg in die 20er Jahre. Ein neues Jahrzehnt ist angebrochen und die Jungs von Nursery Cryme sind nach wie vor sehr aktiv und beehren die Bühnen der Musikwelt und die wachsende Fan-Gemeinde mit ihren Auftritten. Mittlerweile ist Nursery Cryme sogar volljährig, wenn man bedenkt, dass der erste Auftritt vor unglaublichen 18 Jahren stattfand (August 2002). Damals hatte man erst wenige Monate zuvor die D-Mark abgeschafft und auf Euro umgestellt - so lange liegt dieses Ereignis schon zurück! Ungaublich!

Im Laufe der Jahre legte die Band eine erstaunliche Entwicklung zurück und hat es trotz der (teilweise dramatischen) Personalwechsel immer wieder geschafft, eine funktionierende Einheit zu werden, bei der die einzelnen Rädchen perfekt ineinander greifen. So auch in Bensheim, wo Sven am Bass als Ersatz für Jogi diese Lücke problemlos schließen konnte. Die Souveränität und das musikalische Können innerhalb der Band ergänzen sich zu einem perfekten Gesamtbild. Und wenn man hört und sieht, mit welcher Hingabe und Liebe diese spezielle Musik nicht gespielt sondern zelebriert wird, dann entstehen diese intensiven emotionalen Momente, die Band und Publikum glücklich vereinen. Man muss sich nur mal während eines Konzerts umsehen - einfach einmal in die Gesichter der anderen Fans sehen und die Emotionen erkennen, die Nursery Cryme hervorzaubern kann - wahre Magie! Diese überraschten Blicke bei "Ersttätern", die leuchtenden Augen der "üblichen Verdächtigen", das seelige Schwelgen in den Erinnerungen an die 70er, das stille Mitsingen der Klassiker von Genesis, das Versunkensein in der Musik - all dies erschaffen von fünf Jungs auf der Bühne, die die Welt für ein paar Stunden in einem ganz anderen Rhythmus drehen lassen. Man kann nur den Hut ziehen, großen Respekt dafür zollen und danke sagen!

Auch im Rex bestätigte die Band ihren mittlerweile weithin anerkannten Status als DIE absolute Institution in Sachen Genesis-Frühwerk. Da kann auch z.B. die perfekte Maschinerie von The Musical Box, die zwar mit einer großen aber emotionslosen Materialschlacht aufwartet, nichts dran ändern.

Im ersten Teil des Abends wurde ein Querschnitt aus sieben Songs aus den frühen 70er gespielt, einschließlich Firth Of Fifth, bei dem es in diesem Jahr aber im Gegensatz zu 2019 keine technischen Probleme gab. Nach der Pause folgten dann sechs Songperlen aus The Lamb Lies Down On Broadway. Natürlich kam danach noch die Königsdisziplin Supper's Ready [mit einem rekordverdächtigen "Jerusaleeeeeeeeeeeeeem"] und The Cinema Show als Abschluss. Eine sehr schöne Setlist, die eigentlich alle Facetten des Genesis-Werks abdeckte. Nach dem Zugabendoppelpack Dance On A Volcano und Los Endos mit Percussionduell, wurde der Abend (Uli hat's gefreut) mit The Knife spektakulär abgeschlossen. Das zahlreiche und kompetente Publikum dankte mit regelrechten Ovationen.

Nächster Termin für Nursery Cryme ist Samstag, der 21.03.20, mit dem Auftritt im Musikpark Homburg.

Hans-Jürgen
» 12.Januar 2020 um 19:06Uhr «
Stephan K.
Hallo in die Runde.
Wiedereinmal ein rundum gelungener Auftritt von absoluten Vollblutmusikern, dieses Mal endlich auch vor einer gewachsenen Fangemeinde. Es hat sich anscheinend herum gesprochen was Ihr regelmäßig auf die Bühne zaubert.....
Auch wenn ich der Meinung bin, das Donovan den Powerknopf erst nach der Pause richtig durchgedrückt hat und Ralf im ersten Teil etwas zu leise war, musikalisch tat das keinen Abbruch.
Hut ab und weiter so......
» 12.Januar 2020 um 18:22Uhr «
Norbjee
Das Konzert am 10.1.2020 im REX Bensheim hat großen Spaß gemacht. Motivierte Musiker und ein "reiferes", friedlich, gut gelauntes Puplikum trugen zu einem schönen Abend bei.
Ich habe die Band vor zwei Jahren schon gesehen und werde auf jeden Fall gerne wiederkommen.
Kleiner Kritikpunkt: Die Lautstärke war dann doch in der zweiten Hälfte etwas zu doll (Ohrenpfeifen noch Zuhause wie in den 80 zigern). Wir sind halt keine 20 mehr...................
Hier etwas weniger wäre meiner Meinung nach mehr.
Ansonsten danke und macht das bitte genau weiter so!
Gruß
» 11.Januar 2020 um 11:20Uhr «
Alex
Liebe Fans und Band,
war am 10.1.20 in Bensheim: Ganz große Klasse! warum nicht mehr und häufiger. Und ich weiß wovon ich spreche; Habe seit Seconds out - als die noch 5 waren - alles gesehen was auf deutsche Bühnen kam, einschließlich aller Solo-Konzerte.

Das war für mich die beste Cover-Band - außer Steve Hackett mit Revisited - was ich gesehen habe. Da kommen auch die Kanadier von Musical Box nicht ran.
Nochmals: Super!
Alex
» 11.Januar 2020 um 10:21Uhr «
Chris
Danke für den mega Abend im REX und die Zeitreise in meine Jugend!
» 11.Januar 2020 um 07:21Uhr «
Hans-Jürgen
Ein wie immer glorreicher Auftritt von Nursery Cryme zum Jahresbeginn im Rex. Danke für fast 3 Stunden Genesis-Klassiker mit Supper's Ready als absolutem Highlight.
» 11.Januar 2020 um 01:29Uhr «
Hans-Jürgen
Jahresabschluss 2019 beim 70's Art Rock Festival

Warum nicht auf ein bewährtes Konzept zurückgreifen? Als im Herbst 2017 das erste Art Rock Festival in der IGS Enkenbach-Alsenborn sehr erfolgreich über die Bühne ging, lag es also nahe, eine Neuauflage in Angriff zu nehmen.

Michael hat deshalb keine Kosten und Mühen gescheut und die beiden damaligen Bands wieder zu diesem kleinen, aber feinen Festival zusammengeführt. Dieses Mal allerdings in umgekehrter Reihenfolge: Zuerst Eklipse (Pink Floyd) und danach dann Nursery Cryme (Genesis). Und die Fans sind Michaels Aufruf gefolgt und sorgten trotz der schwierigen Anreise wegen der Baustellenumleitung für eine proppenvolle Aula in der Gesamtschule.

Eklipse (mit dem Organisator an den Tasteninstrumenten) bot ein breit gefächertes Werk dar, das die 60er bis 80er Jahre von Pink Floyd abdeckte und erfreulicherweise auch auf weniger bekannte Songs zurückgriff. Mir haben besonders Set The Controls For The Heart Of The Sun (mit Saxophon), Dogs, The Gunner's Dream und A Saucerful Of Secrets (bei dem leider nur der Endteil "Celestial Voices" gespielt wurde) gefallen. Nach den rund 105 Minuten muss man konstatieren: Auch ohne Laser-Show und spektakuläre Special Effects (die bei den Liveauftritten der Originalband ja bekanntwermaßen immer Standards gesetzt haben), waren Eklipse in der Lage, einen authentischen Sound zu kreieren und überzeugten mit Ihrer Darbietung in vollem Umfang.

Nach relativ kurzer Umbaupause erklomm Nursery Cryme die Bühne. Für ein 90-minütiges Set bietet sich eigentlich die Komplettaufführung der Seconds Out an. Da dies aber bereits 2017 bei der Erstauflage des Festivals gespielt wurde, gab es in diesem Jahr eine andere Setlist - und die war wirklich ungewöhnlich!

Um es gleich vorweg zu nehmen: Es gab kein Watcher Of The Skies und kein The Cinema Show! Ja, und was war dann das Konzert-Intro? Diese Aufgabe fiel jetzt Dancing With The Moonlit Knight & Aisle Of Plenty zu. Ein genialer und zugleich überraschender Einstieg! Perfekt um die Aufmerksamkeit der Zuhörerschaft direkt auf das Geschehen auf der Bühne und den charismatischen, schottenrockgewandeten Sänger zu lenken!

Danach dann gleich der nächste, anfänglich sehr ruhige Klassiker mit dem fulminanten Ende: The Musical Box! Gespielt in seiner Gesamtheit ist dies immer ein besonderer Moment, der regelmäßig zu den Höhepunkten eines Gigs zählt. Auch bei den nächsten beiden Songs (Can-Utility And The Coastliners und The Chamber Of 32 Doors) waren in erster Linie die verhaltenen und zerbrechlichen Parts im Vordergrund, die von der Band liebevoll zu einem sehr emotionalen Paket gebündelt wurden. Hier kamen die musikalischen Fähigkeiten aller Bandmitglieder zum Tragen und vereinten sich zu einem Gesamtsound, der wirklich alle Zuhörer in seinen Bann schlug.

Mit dem textlastigen The Battle Of Epping Forest ging es weiter auf die Reise durch das Genesis-Frühwerk, gefolgt von Firth Of Fifth, das naturgemäß von Donovans und Ralfs atemberaubenden Soli in den Prog-Himmel gehoben wird. Ein unglaublich intensives Werk, umrahmt von Donovans Keyboard-Intro und -Outro. Leider wurde der Song in der Mitte abrupt durch einen Stromausfall kurzzeitig unterbrochen.

Danach dann der (zusammen mit den beiden Songs der Zugabe) "neueste" Genesis-Song des Abends: Robbery, Assault & Battery! Immerhin auch schon lockere 43 Jahre alt, ist dieses Werk für mich persönlich noch nie so "nah" gewesen wie andere alte Songs, vielleicht mit Ausnahme des instrumentalen Mittelteils. Aber live kommt dieser Song immer recht knackig rüber und wird auch vom Publikum sehr gerne angenommen.

Ja, was nun kommt, ist klar: Supper's Ready! Was soll man dazu noch groß sagen? Der Song, das Werk, das Epos ist einfach nicht greifbar und in seiner Komplexität übermächtig und droht mit seiner unglaublichen Vielfalt jeden Rahmen zu sprengen. Ein Werk, das heute noch jede neue Generation von Musikern zu ähnlichen Taten anspornt und zugleich die Messlatte in fast unerreichbare Höhe geschraubt hat. Am Ende wird die Band und wir alle im Zuschauerraum erlöst von einem markdurchdringenden Jerusalem-Schrei von Stefan, der einen Schlusspunkt unter eine spektakuläre Setlist setzt. Insbesondere die instrumentale "Apocalypse" gegen Ende des Songs war für mich der emotionale Höhepunkt des Abends - einfach pure Gänsehaut!

Als Schmankerl für die vielen Genesis-Fans gab es als Zugabe noch den (ungeplanten) klassischen Live-Doppelpack Dance Of A Volcano und Los Endos, wie immer garniert mit dem Percussion-Duell von Hannes und Stefan. Well done! Ein sehr unterhaltsamer Konzertabend ging damit zu Ende und das Publikum feierte beide Bands mit lang anhaltenden Ovationen.

Nochmals danke an Michael für die Organisation des Events und an alle Beteiligten für den reibungslosen Ablauf!

Das Konzertjahr 2019 ist somit für Nursery Cryme abgeschlossen. Der nächste Auftritt findet am 10.01.2020 (Freitag!) im Musiktheater Rex in Bensheim statt.

Hans-Jürgen
» 09.November 2019 um 01:42Uhr «
Roland
Ihr wart gestern im M8 (Haus der Jugend) in Mainz supergut!

Wie immer!

Ich werde immer wieder zu Euch kommen, Dankeschön, dass Ihr diese Musik weiterleben lasst.

Gruß Roland
» 13.Oktober 2019 um 22:03Uhr «
Wolfgang
Grandioser Auftritt im M8 in Mainz am 12.10. !
Hier wurden musikalisch alle Register gezogen; Genesis der Gabriel-Ära vom Feinsten.
Auch nach fast 3 Stunden: ich hätte immer noch weiter zuhören können...
» 13.Oktober 2019 um 19:59Uhr «
Hans-Jürgen
Never change a winning setlist ...

... so könnte man in Abwandlung des bekanntes Spruchs die Setlist des Gigs im Mainzer M8 beschreiben. Nach dem denkwürdigen Auftritt im Pfälzer Wald vor ein paar Wochen, durfte nun also auch unsere Landeshauptstadt in den Genuss dieser ungewöhnlichen Setlist kommen.

Warum auch nicht?! Schließlich bietet sie doch alles, was das Phänomen Genesis ausmacht: Da gibt es zum Beispiel den klassischen Einstieg mit Watcher Of The Skies, der mir jedes Mal so vorkommt, als wäre er von Gabriel & Co. extra für den Zweck als Show-Opener konzipiert worden. Perfekt!

Danach dann ein breites Spektrum an unterschiedlichen Songs - mal hart, mal zart - mal laut, mal leise - mal powervoll und dann wieder fein und zerbrechlich. Aber immer mit Inbrunst vorgetragen, von einer Band, die diese Werke nicht einfach "nur" spielt (was in Anbetracht der Komplexität der Stücke schon schwer genug wäre), sondern sie regelrecht verinnerlicht hat und sie auf der Bühne zelebriert und mit neuem Leben erfüllt. Eine emotionale Reise, die nicht nur die Band selbst, sondern auch das Publikum mitreißt und so jeden Auftritt zu einem unvergesslichen Live-Erlebnis macht.

Nach einem erweiterten Set aus The Lamb Lies Down On Broadway wurde erneut Riding The Scree direkt mit dem Schlussteil von The Musical Box verbunden. Ein knackiger Schlussakkord für den ersten Teil des Abends!

Direkt nach der Pause folgte mein persönliches Highlight: Dancing With The Moonlit Knight! Endlich, muss man sagen, steht dieser Song wieder auf dem Programm der Band. Ein zeitloses Monument! Danach (natürlich) die epischen Meisterwerke Firth Of Fifth, Supper's Ready und The Cinema Show. Auch hier gilt: Nursery Cryme stellt schlicht und ergreifend die musikalische Speerspitze im Bereich der mittlerweile zahlreichen Genesis-Coverbands dar. Hier wird aber keine Kopie geliefert, sondern Nursery Cryme steht als eigenständige Band auf der Bühne, die trotz der Nähe zum Original ihre ganz persönliche Version dieser Musik mit den zahlreichen Fans teilt.

Nach einer furiosen Zugabe mit eingestreutem Percussion-Duell verabschiedeten sich die Jungs unter langen Standing Ovations vom restlos begeisterten Publikum. Ein Abend voller Emotionen, an den man sich noch lange erinnern wird. Well done! Besonders möchte ich heute aber Hannes erwähnen, der trotz seiner angeschlagenen Gesundheit wieder einen regelrechten Kraftakt am Schlagzeug gestemmt hat.

Auf der Agenda steht nunmehr das 70's Art-Rock Festival am 08.11.19 in Enkenbach-Alsenborn. Dort gibt es bei der Neuauflage des Festivals von 2017 ein Wiedersehen mit der Pink Floyd Coverband Eklipse. Pink Floyd & Genesis - das hat schon vor 2 Jahren gut harmoniert!

Hans-Jürgen
» 13.Oktober 2019 um 01:53Uhr «
Alex B.
Vielen Dank Dieter plus Team, für die, wiederholt, grossartige IG Rock Veranstaltung mit den Männern von NC im schönen Pfälzer Wald !

Grüsse
Alex
» 19.September 2019 um 21:47Uhr «
Hans-Jürgen
14-0-4

Als ich mich gegen Abend auf den Weg nach Wernersberg gemacht habe, war das schon ein seltsames Gefühl. Es ist gerade mal ein paar Monate her, dass unser lieber Freund Jürgen verstorben ist und eigentlich ist es für mich immer noch nicht fassbar und irgendwie irreal, obwohl ich die Bilder von seiner Beerdigung immer noch klar vor Augen habe. Man will einfach glauben, dass er bei der Hütte im Wald bei Wernersberg in gewohner Manier hinter seinem Mischpult steht ... aber das sind nur Phantasien, die Realität sieht leider anders aus!

Nach dem witterungsbedingten Ausfall des Gigs auf dem Lemberg im Juli, nun also der erste Auftritt von Nursery Cryme nach Jürgens Tod. Glücklicherweise stand für den Abend Wolfgang zur Verfügung, der Nursery Cryme und deren Musik bestens kennt und in der Vergangenheit am Mischpult schon ausgeholfen hatte. Insofern gab es die Hoffnung, diesen Neuanfang von Nursery Cryme sauber auf die Bühne bzw. PA zu bekommen (was bis auf ein paar kleinere technische Probleme ja auch richtig gut geklappt hat).

Das Wetter zeigte sich tagsüber von seiner allerbesten Seite mit sommerlichen Temperaturen, die dann im Laufe des Abends und der Nacht doch etwas frischer wurden. Aber hier konnte die Band mit ihrem engagierten Auftritt für wohlige innerliche Wärme sorgen und ließ beim Publikum definitiv die Herzen höher schlagen.

Lange hat es gedauert, sehr lange! Genau 14 Jahre und 4 Tage (womit meine kryptische Überschrift erklärt ist!). Am 10.09.2005 spielten Nursery Cryme im Marécage in Landstuhl zum letzten Mal Dancing With The Moonlit Knight! Unglaublich, wie lange das schon zurückliegt! Dieses Juwel von einem Song mit der legendären a cappella Einleitung, damals mit Donovan an den Vocals und Stefan an den Keyboards. Und an dem damaligen Abend saß Manni (der aus gesundheitlichen Gründen nicht Schlagzeug spielen konnte) neben mir im Publikum und konnte kaum ertragen, nicht mit auf der Bühne zu sein, bei seiner Band und seiner Musik! Wenige Wochen später war auch er nicht mehr unter uns ...

Von mir oft gewünscht und mehrfach angeregt, fand jetzt also (endlich) die "Wiedergeburt" dieses genialen Klassikers statt. Welch ein besonderer Tag für mich, auf den ich so lange gewartet hatte! Ganz interessant und gelungen war auch der Abschluss des Songs mit der Überleitung zu Aisle Of Plenty, das das musikalische Motiv von Dancing With The Moonlit Knight wieder aufnimmt. Dieser Song wurde bisher lediglich in der Unplugged-Version beim Tribute für Manni Stoltz im Dezember 2006 gespielt.

Jetzt besteht natürlich die Hoffnung, diese Kombination der beiden Songs auch zukünftig hin und wieder zu hören (aber dann vielleicht besser nicht als Einstieg in den zweiten Teil, damit das Publikum den leisen Beginn nicht wieder verpasst).

Ansonsten gab es selbstverständlich auch die anderen Klassiker aus der Frühphase von Genesis und einen größeren Block mit Songs vom Album The Lamb Lies Down On Broadway. Ein Highlight reihte sich an das andere. Es gab keinen Ausfall in der Setlist! Natürlich stachen traditionell Firth Of Fifth und Supper's Ready hervor, aber auch das fragile The Chamber Of 32 Doors und das verspielte The Lamia sorgten für breite Anerkennung im Publikum, das mehrfach mit Standing Ovations die Leistung der Band gebührend und berechtigt feierte.

Es gab an diesem Abend aber auch eine richtige Premiere: Die "closing section" von The Musical Box, die live eigentlich nur in der Seconds Out-Version in Kombination mit dem Song The Lamb Lies Down On Broadway gespielt wird, wurde erstmals als Abschluss des Lamb-Sets mit direkter Überleitung aus Riding The Scree gespielt. Klingt ungewöhnlich, funktioniert aber überraschend gut!

Zusammenfassend muss man sagen, dass es wieder eine besondere Freude war, die Jungs bei der "Arbeit" zu beobachten und wir hatten insgesamt einen schönen und sehr unterhaltsamen Abend. Dank an alle Beteiligten! Ein besonderer Dank gilt Sven, der in Vertretung von Jogi mit seinem 6-saitigen Bass einen fetten Sound geliefert hat und natürlich Wolfgang, der seine Sache am Mischpult wirklich gut gemacht hat ... ich aber unabhängig hiervon mehrfach während es Konzerts zum Mischpult gesehen habe, ob nicht vielleicht doch ...

Looking back at days of four instead of two
Years seem so few
Heads bent in prayer
For friends not there
[For Absent Friends, 1971]

Nun steht am 12.10.19 im Haus der Jugend [M8] in Mainz der nächste offizielle Termin an. Man sieht sich!

Hans-Jürgen
» 15.September 2019 um 02:02Uhr «
Seite:
1
23415
Dies ist das Gästebuch von nursery-cryme.de
Du willst dein eigenes Gästebuch? Dann klicke HIER
smoobook powered by www.smoolutions.de
Das Gästebuch wurde bisher 25209 mal aufgerufen.
Datenschutz