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lange nicht gelesen
und stelle fest, RIN gibt es immer noch, das Kreisveterinäramt kontrolliert und kontrolliert und kontrolliert usw, es werden weiter gute Umsätze getätigt und Gehälter von Vereinsgelder bezahlt.

Einzig für die Hunde, die hoffentlich alle gut vermittelt und nun ein besseres Leben haben, scheint es positiv zu laufen.
» 23.September 2018 um 12:37Uhr «
Susi (RiN-Kritikerin)
Immer und immer wieder....

Veterinäramt befreit mehr als 140 Tiere...

28 verwahrloste Tiere...

Man hört gar nichts mehr von Barbara Bennefeld... Was dort wohl so getrieben wird, wüsste ich zu gern... .
» 05.September 2018 um 19:53Uhr «
Ronja
Schön zu lesen das die Tendenz nach unten geht bei RiN.
Ich kann mir auch kaum vorstellen das viele Adoptanten bereit sind für einen Hund aus dem Tierschutz 500,-(Welpe,Junghund) oder 450,- plus Mehwertsteuer zu bezahlen.
Sollte man dann noch vor Adoption eine Untersuchung durch den Tierarzt wünschen,hat man diese Kosten auch noch zu tragen.
Also bin ich bei ca.600,- Euro wenn ich einen Welpen oder Junghund bei RiN adoptieren möchte.
» 04.September 2018 um 11:35Uhr «
Graf Zahl
Bestand an RiN/ LfD- Hundetagebüchern am 01.01. 2018 (Vorjahreszahlen in Klammern):

10 ( 24 ) Retriever in Not
48 ( 59 ) Liberties for dogs
58 ( 83 ) Hunde

Bestand am 31.08.2018:

9 ( 13 ) Retriever in Not
19 ( 35 ) Liberties for dogs
28 ( 48 ) Hunde

Zugänge in 2018: 162 ( 191 )
im Januar: 25 ( 9 ) Hunde
im Februar 19 ( 39 ) Hunde
im März 13 ( 32 ) Hunde
im April 32 ( 26 ) Hunde
im Mai 22 ( 31 ) Hunde
im Juni 29 ( 34 ) Hunde
im Juli 20 ( 20 ) Hunde
im August 2 ( 18 ) Hunde

davon
41 Labrador
12 Golden
11 Chihuahua
24 FB
3 EB
10 Mops
4 Malteser
5 ShiTzu
9 Mischlinge
1 Pudel
7 Doodle- (davon 6 Welpen)
1 Petit Bracancon
2 Flat
1 Basset
1 Cocker
5 Zwergspitz
1 Welsh Terrier
4 Cavalier King Charles
1 Labradoodle
3 Yorkie
6 Dackel
1 Bichon Frise
1 JRT
2 Nackthunde
1 Collie
1 Brüs. Griffon
1 Sheltie
1 Westie
1 Chin Schopfhund


Verkaufte Tiere im Jahr 2018: 192 ( 255 )
(Anfangsbestand + Zugänge – Endbestand: 58 + 162 – 28 )

Daraus folgt als Umsatz aus Tierverkäufen im Jahr 2018:

192 Hunde x 450 Euro = 86.400 Euros

Fragt Euch mal, wo das Geld bleibt...


Gruß
Graf Zahl
» 01.September 2018 um 06:18Uhr «
Nicole
Was den Tierarzt anbelangt, der hier gerade diskutiert wird.. es ist vieles nicht so wie es scheint und wie es publik gemacht worden ist. Ich kenne den Tierarzt seit 20 Jahren und würde jederzeit meine Tiere in seine Hände geben. Ich hatte für 2 Jahre dort eine Pause gemacht, als ich in diesem RIN ´schen Sumpf verstrickt war und bin wieder zurück. Fachlich und menschlich ist er für mich ein absolut guter Tierarzt. Was man über seine Zusammenarbeit mit RIN sagen möchte steht auf einem anderen Papier.. aber als Tierarzt ist er in meinen Augen und für meine Hunde Top
» 21.August 2018 um 19:18Uhr «
Graf Zahl
Andere Länder sind wohl schon deutlich weiter, den "Importier-"schutz einzudämmen:

https://de-de.facebook.com/DOGnews.dieSeite/posts/1802999219796664

Aber natürlich gehen vom fortgesetzten Importen keinerlei Gefahren aus:

https://www.sz-online.de/nachrichten/hundewelpe-stirbt-durch-virus-3995632.html

Und hier noch ein Bericht zum Auslandsimport aus Sicht eines Tiertrainers:

https://www.mdr.de/mdr-um-4/leichter-leben/video-221050_zc-e6fdf563_zs-7ba98f58.html

Das Tierheim/ Warenzwischenlager Oelzschau ist entsetzt!

Grüße
Graf Zahl
» 20.August 2018 um 17:51Uhr «
Graf Zahl
Umbarmherziger Auslands-"tierschutz", Teil 3

Egal ob Tiere aus Rumänien, Ungarn, Spanien "gerettet" werden, überall das gleiche beschämende Ergebnis, wenn Fachleute genauer hingucken:

https://www.ksta.de/region/leverkusen/durchfall-stoppt-hundetransport-31134552

Grüße
Graf Zahl
» 20.August 2018 um 05:31Uhr «
Susi (RiN-Kritikerin)
@ Graf Zahl

Vielen Dank für Deine informativen Beiträge!

Zu: Unbarmherziger Auslands-„tierschutz“

Genau das spiegelt meine Erfahrung und Meinung zum Auslandstierschutz wieder! Ein gnadenloses Geschäft mit der "Ware Hund" unter dem Deckmantel des Tierschutzes.

Natürlich gibt es auch einige wenige Auslandstierschützer, die gute Arbeit mit Sinn und Verstand betreiben, aber Ausnahmen bestätigen leider nur die Regel.

Einfach nur traurig und deprimierend, da sich seit Jahren nichts ändert und unsere Gesetze diesen Hunde-
und Katzenhandel im Namen des Tierschutzes möglich machen.

@ Steffi

Ach, der gute Helmut....

Bitte mit Verstand lesen, dann hat sich Deine Frage von selbst erledigt:

Indira und Bernd...

http://www.soester-anzeiger.de/lokales/bad-sassendorf/pillen-post-tierschutzverein-verurteilt-2567925.html

..."Den Sachverhalt versuchte das Gericht durch die Vernehmung mehrerer Zeugen zu klären, darunter drei Mitarbeiter des Kreisveterinäramtes Soest und ein heimischer Tierarzt. Dieser hatte nämlich, wie eine Kontrolle durch das Kreisveterinäramt ergeben hatte, dem Tierschutzverein wiederholt Amoxiclav-Packungen in Rechnung gestellt, die nicht einem konkreten Tier zuzuordnen waren. Der Veterinär hatte dies auch eingeräumt und ein Bußgeld über 200 Euro akzeptiert."...

Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz
» 19.August 2018 um 21:08Uhr «
Der Maulwurf
@ Steffi

Der Tierarzt Helmut S. wird von RiN als deren Vereinstierarzt betitelt, obwohl diese Bezeichnung nicht korrekt ist. Deshalb die Anführungsstriche.
Er kann gar nicht Vereinstierarzt sein, denn der ist nur zugelassen für stationäre Vereine mit immer den gleichen Tieren. Nur ein solcher Vereinstierarzt darf bestimmte Leistungen auch für weniger als dem 1fachen Satz der tierärztlichen Gebührenordnung abrechnen. Würde Helmut S. dies bei RiN tun, wäre das strafbar.

Wenn man in seiner Praxis nach bestimmten Leistungen fragt, werden einem meistens - genauso wie bei vielen anderen Tierärzten - die Beträge des einfachen Satzes genannt. Also müsste RiN den eigentlich auch zahlen. Vermutlich steckt etwas anderes hinter dem Bestreben, die RiNschen Hunde nur von diesem Tierarzt behandeln zu lassen.

Auf starken Druck hin fühlte sich die Geldgierige in 2015 und 2016 veranlasst, die Tierarztkosten offenzulegen. Das waren aber größtenteils fehlerhafte Phantasiezahlen, die leicht zu durchschauen waren. Frau AdM war nämlich in einer Zwickmühle: Zum Einen wollte sie die TA-Kosten möglichst hoch ansetzen um zu beweisen, dass der Verein keinen Überschuss macht. Zum Anderen musste sie rechtfertigen, warum sie ihm trotz ständiger Kritik das Monopol für die Behandlungen der Pflegehunde einräumte. Nämlich, dass sie sich beim „Vereinstierarzt“ günstiger stehen würde, als bei jedem anderen TA („Man muss das große Ganze sehen.“.
Bei den Aufstellungen der Tierarztkosten hatte sie sich mal richtig Mühe gemacht, aber genutzt hat es wenig. Überzeugen konnte sie damit nur diejenigen, die ihr sowieso alles glauben WOLLTEN.

Auch darf man sich nicht auf gute Bewertungen im Internet verlassen. Die könnten gekauft sein. Schlechte Bewertungen kann der Arzt löschen lassen, solange sie nicht hieb- und stichfest beweisbar sind. Aber wer kann das schon?

Kritik an Helmut S. und seinem Personal gibt es von den Pflegestellen reichlich. Doch die darf seit Dezember 2016 nicht mehr geäußert werden. Offenbar zu häufig und zu krass waren die Beschwerden. Und wenn eine Pflegestelle im Forum ihrem Ärger Luft machte, schlossen sich gleich mehrere andere an.

Das hat die Dagobertine auf Dauer wohl so geärgert, dass sie seither den Pflegestellen rigoros verbietet, sich z. B. in der Praxis nach dem Wohlbefinden ihrer Pflegehunde zu erkundigen. Auch dürfen die Pflegestellen nur noch im Beisein eines Vorstandsmitglieds ihren Pflegehund bringen bzw. abholen.
Der Grund für die Beaufsichtigung waren wohl die vielen vermeintlichen Lügen, die die Pflegestellen über den von ihr so geschätzten „Vereinstierarzt“ im Forum verbreitet hatten. Die Gierige allerdings drückt es durch „damit nicht später Tatsachen wieder verdreht werden“ nicht ganz so drastisch aus. Sie war zwar bei den Vorfällen nicht dabei gewesen, aber weiß anscheinend doch, dass es sich um Tatsachen handelte, die die bösen Pflegestellen schon wieder verdreht hatten, warum auch immer.
Dazu fällt Einem nichts mehr ein ...
» 19.August 2018 um 03:28Uhr «
G.W.
@ Steffi

Hier ein alter GB-Eintrag von mir zum deinem Thema:

Beim RiN-Vereinstierarzt Helmut Strozyk gibt es auch nur 3 schlechte Bewertungen. Bei derjenigen zu der nicht erkannten Leishmainose eines Galgos erinnerte ich mich gleich an die Pflegehündin Kiza. Sie war monatelang bei Herrn Strozyk, wurde aber nicht gesund und magerte immer weiter ab. Später stellte sich heraus, dass er sich lediglich an die Empfehlung hätte halten brauchen, die in dem Laborbericht zu Kizas Blutuntersuchung standen. Als nämlich die Pflegestelle dieser Empfehlung folgte, wurde die bereits todgeweihte Kiza schnell wieder gesund.
Ich finde, es sollte in den Bewertungen viel häufiger auch über schlechte Erfahrungen mit (Tier-)ärzten geschrieben werden.
Es müssen auch nicht die eigenen Erfahrungen sein, solange sie der Wahrheit entsprechen. Gegenüber dem Arzt bleibt der Schreiber absolut anonym.
Den schlechten Bewertungen kann man mehr Glauben schenken, als den guten. Denn bei den guten kann es sich um Gefälligkeitsbewertungen handeln. Man kann sie übrigens auch kaufen. Der Arzt wird gegen gute Bewertungen bestimmt keine Beschwerde einlegen, selbst wenn es sich um einen Fake handelt.
» 18.August 2018 um 22:20Uhr «
Graf Zahl
Unbarmherziger Auslands-"Tierschutz", Teil II

Schlepp, schlepp, die nächste:

https://news.feed-reader.net/otsat/308470/polizei-steiermark-hunde-und-katze-aus/

22 Hunde und eine Katze in einem Kastenwagen! Und wer Katzen bei 2 Millionen streunenden Hauskatzen in Deutschland noch nach D holt, rettet auch Flüchtlinge und bringt sie nach Syrien.

Grüße
Graf Zahl
» 18.August 2018 um 07:28Uhr «
Tamara Kämpgen
So schnell kann es gehen:
Am vergangenen Sonntag wird hier noch über Augenkrankheiten berichtet, aber bei uns ist alles in Ordnung.
Am Montag hat meine Shih-Tzu-Maus ein bisschen mehr Schleim als sonst in ihren Augen.
Auch am Dienstag. Ich kontrolliere genau, ob vielleicht wieder Wimpern ins Auge stechen, finde aber keine.
Am Mittwoch blinzelt die Kleine und kneift das rechte Auge zu. Abends kann ich einen 2mm großen, hellen Fleck auf der Hornhaut erkennen.
Im Internet lese ich, dass sowas in 24 - 48 Stunden zu Blindheit und Glaukom führen könnte.
Deshalb bringe ich gleich am Donnerstagvormittag meine Hündin als Notfall in die Tierklinik Kaiserberg.
Dort wird ein „mitteltiefes Hornhautgeschwür“ festgestellt. Sie wird sofort operiert.
„Bei tieferen Hornhautgeschwüren wird das Loch in der Hornhaut meist durch ein Transplantat, welches von der Bindehaut gewonnen wird, abgedeckt. Dieses bleibt durch einen Stiel mit der Bindehaut verbunden und wird von dorther auch mit Blut versorgt. Deshalb ist eine gute Akzeptanz gegeben. Es wächst i.d.R. gut in die Hornhaut ein und sichert damit den Erhalt des Auges.“
Das wurde bei meiner Maus auch gemacht. Zusätzlich wurde die Nickhaut darübergezogen und die Augenlider zusammengenäht.
Erst einmal für eine Woche.
Trotzdem heißt es in dem OP-Bericht: "Wegen der Schwere des Hornhautschadens und der Tiefe der Veränderung sind die Aussichten auf Heilung vorsichtig zu beurteilen."
nach 7 Tagen gibt es eine erneute OP zur Kontrolle. Wenn die Hornhaut dann noch nicht verheilt ist, wird das Auge für eine weitere Woche zugenäht.
Dann unter Narkose wieder geöffnet.
Dann evtl. ein Implantat eingesetzt.

Ich bin immer noch schockiert, wie sich so ein (vermutlicher) Kratzer so schnell zu einem ersten Problem entwickelt und sogar zur Blindheit führen kann. Und ich bin heilfroh, dass ich meine Kleine sofort in die richtigen Hände gegeben habe.
» 12.August 2018 um 21:15Uhr «
Steffi
@ Maulwurf

warum setzt du den Vereinsarzt von RIN in Anführungsstriche?
Ich höre immer nur Gutes über Helmut. Auch bei den Bewertungen schneidet er hervorragend ab.
» 12.August 2018 um 18:26Uhr «
Graf Zahl
Unbarmherziger Auslands-„tierschutz“

Das ganze Land stöhnt unter der Hitzewelle, die Mittel- und Südeuropa mittlerweile seit 6 Wochen flächendeckend im Griff hat. Aktivitäten werden eingeschränkt, Schutz vor Überhitzung und Suche nach Abkühlung werden für sich und seine Lieben zum Tagesgeschäft. Selbst deutschen Ministerialbeamten wird in Berlin „hitzefrei“ gegeben.

Alles kein Grund für Importierschützer, von langwierigen Transportfahrten in der brüllenden Hitze abzusehen und die zu rettenden Tiere zumindest vor den Folgen einer strapaziösen Fahrt im vierrädrigen Brutkasten durch Baustellen- und Urlaubsstaudeutschland zu bewahren: Der Rubel muss rollen. Inzwischen gibt es ja „professionelle“ Tiertransporteure, die auf Rechnung (Bukarest – Deutschland kostet 120 Euro pro Hund) den Hunde- und Katzenverkaufsvereinen das Drecksgeschäft der Warenlogistik abnehmen.

Ergebnisse der rücksichtslosen Rettungspolitik werden nur selten sichtbar:
https://www.ksta.de/region/leverkusen/stadt-leverkusen/wagen-zu-heiss-polizei-stoppt-kleintiertransport-in-schlebusch-31068314

Wer genaueres zum Transport wissen will, kann sich die Kommentierungen auf der Seite der an der Bergung in Leverkusen beteiligten Tierrettung durchlesen: Es ist schon dreist, was der kommerzielle Transporteur (Harald Schmitz, Pfotenexpress) trotz des Tod eines der Hunde in Folge seines Transports so zum Besten gibt.

https://www.facebook.com/DogmanTierhilfe/?hc_ref=ARS77nsP0JmTK9kuVMYvUdEbLky_yfoSj9C9HHNROPF8Rm_uGLYlTsyACCRm18X-ias&fref=nf

Fazit: Vereine, die in diesen Wochen solche Tiertransporte durchführen, betreiben keinen Tierschutz, sondern Tierquälerei. Und dabei ist es egal, ob man andere beauftragt oder selbst fährt: Auch technische Systeme wie Klimaanlagen und Fahrzeugtechnik kommen zur Zeit an ihre Leistungsgrenzen. Fällt eines aus, endet die Rettung im Tod.

Grüße
Zaunkönig
» 08.August 2018 um 05:21Uhr «
Felix
Linsenluxation

Ich hatte bis vor kurzem auch einen Hund mit Linsenluxation. Wenn ich daran erinnert werden, muß ich immer weinen, weil es mir so leid tut.
Ich hatte das Pudelchen völlig verstört und verwarlost übernommen, nachdem sein Frauchen gestorben war. Da hatte er schon ganz weiße Augen wegen grauen Star. Aber eine Zeitlang wurde ein Auge meinchmal wieder braun. Ich wußte da noch nicht, was das war. Meine Tierärztin sagte: „Oh eine Linsenluxation! Die sehe ich zum 1. Mal.“ Das war alles.
Schmerzen merkte man Felix keine an sonst hätte ich ihn untersuchen lassen oder mich im Internet informiert. Felix hat sich immer sehr über Besuch gefreut und hat auch ab und zu gespielt. Oft war er aber sehr ruhig und lag viel in seinem Körbchen. Ich dachte das liegt an seinem Alter.

Dann schrumpfte sein rechtes Auge. Ein Augentierarzt meinte es müßte irgendwann entfernt werden.
Als Felix im anderen Auge eine Einblutung bekam sagte der Augentierarzt, daß das ein schmerzhaftes Hornhautgeschwür ist. Ich ließ dann gleich beide Augen entfernen.
Danach blühte Felix regelrecht auf. Er war nicht wiederzuerkennen, so lebenslustig war er auf einmal wieder.
Seitdem mache ich mir Vorwürfe, daß ich mich nicht früher informiert habe, was eine Linsenluxation bedeutet und daß das Hundchen deshalb so lange leiden mußte. Blind war er ja sowieso, da ist es egal ob die Augen noch da sind oder nicht.

Leider konnte Felix seine schmerzfreie Zeit nur noch ein knappes Jahr genießen. Er war nämlich auch herzkrank und bekam Entwässerungstabletten. Weil er trotzdem anfing ständig zu husten, meinte die Tierärztin ich könnte die Furosemid ruhig verdoppeln. Er hat dann weniger gehustet aber 10 Tage später mußte er wegen Nierenversagen eingeschläfert werden. Das macht mich unendlich traurig.
» 05.August 2018 um 17:45Uhr «
Tamara Kämpgen
@ Maulwurf

Dem kann ich nur beipflichten.
Es ist kein Einzelfall sondern das übliche Verhalten von RIN. Krankheiten werden heruntergespielt und in den Verträgen muss man unterschreiben, dass man den Gesundheitszustand kennt, obwohl das nicht immer der Fall ist.
Schon vor 3 Jahren, als ich meine letzte Pflegehündin notgedrungen adoptiert habe, musste ich unterschreiben, dass ich ihre Krankheiten kenne. Dabei kannte ich nur die Symptome: Sie kratzte sich unentwegt, verlor büschelweise Haare, die Haut war gerötet und schuppig. Nur mit Apoquel (1,20€ pro Tag) wurde es besser. Ich durfte keine Tests machen lassen um herauszufinden, was meine Pflegehündin hatte. Im Profil des Pflegetagebuches hieß es dann, Fabala hätte noch Hautprobleme, die würden aber behandelt. Ich habe dann doch testen lassen. Es waren keine Hautprobleme, sondern starke Allergien. Sie bekommt seitdem Spezialfutter und weiterhin die teuren Apoquel.
So etwas müssen doch die Adoptanten wissen! Nicht jeder kann sich das leisten.
Dann landet der Hund nachher im Tierheim.

Ich hatte die Kosten für die Tests und Medikamente, die noch in der Pflegezeit angefallen waren, RiN in Rechnung gestellt. Sie wurden mir nicht erstattet. Dafür schmiss Dagmar mich raus, weil ich Unfrieden stiften würde.
Darüber habe ich schon einmal berichtet.

Das Amtsgericht in Soest gab RiN dann auch noch Recht. Ich hätte keine ausdrückliche Erlaubnis für die Blutuntersuchungen gehabt. Es sei kein Notfall gewesen, also hätte die Tests auch noch nach dem Kauf der Hündin gemacht werden können. Alle anderen Argumente ließ die Richterin nicht zu und auch die Kosten für Medikamente für knapp 70 Euro kamen nicht mehr zur Sprache.

Aber das war nicht das Einzige, was diese Hündin hatte und über das die Adoptanten hätten hingewiesen werden müssen. Denn wie bei den Shih-Tzus häufig, wuchsen ihr mehrere Wimpern ins Auge, d. h. die Wimpern kratzten auf der Hornhaut. Mehrere Tierärzte bestätigten mir, dass das auf Dauer zu Verletzungen der Hornhaut bis zur Notwendigkeit einer operativen Entfernung der Augen führen könnte (eben auch wegen der Schmerzen). Deshalb müssten die Wimpern operativ entfernt werden. Kosten: Zwischen 200 und 400 Euro.
Als ich das meiner Betreuerin mitteilte, bekam sie Schnappatmung, konnte gerade noch sagen: Nee, das zahlt Dagmar nicht! Und beendete schnell das Telefonat. Keine 2 Stunden später setzte man mir dann die Pistole auf die Brust. Entweder ich überweise sofort die volle Tierschutzgebühr gemäß des Vorvertrags oder die Hündin wird am nächsten Tag bei mir abgeholt.(Darüber habe ich auch schon einmal berichtet.)

Ich habe die in die Augen wachsenden Wimpern dann beim Spezialisten in der Tierklinik Kayserberg entfernen lassen. (Beim 1. Mal 17 Wimpern, beim 2. Mal immerhin noch 8. Danach kamen nur noch ein paar nach, die der Tierarzt mit der Pinzette entfernte.)
Reine OP-Kosten: 1.000€
Auch über so etwas informiert RiN in den Pflegetagebüchern nicht.

Wie der Maulwurf schon sagte, werden gesundheitliche Probleme bei RiN heruntergespielt. Wahrscheinlich a) um in der Pflegezeit die notwendigen Tierarztkosten zu sparen und b) um die Hunde schneller und zum vollen Preis vermitteln zu können.
Zum Beispiel gab es vergangenes Jahr einen Shih-Tzu-Rüden, dem auch Wimpern in die Augen wuchsen. Für RiN sind es nur kleine Härchen und es reicht, wenn der Hund mehrmals täglich Augentropfen bekommt.
Im Profil vom 23.3.2017 steht “ Gesundheit und Ernährung : Bowy braucht mehrmals täglich Augentropfen, weil die kleinen Härchen an seinen Augen nach innen wachsen. Er lässt sich das Tropfen aber problemlos gefallen.“

Das hört sich ganz einfach und problemlos an. Wenn man aber einmal rechnet, was derartige Augentropfen kosten, und wie viele Fläschchen man in nur einem Jahr davon verbraucht, kann man gleich die Wimpern wegoperieren lassen. Und es ist nicht einmal sicher, ob nur Tropfen alleine auf Dauer ausreichen oder ob man die Wimpern später nicht doch noch wegoperieren lassen muss.

Ich kann nur dringend raten, sich nicht auf die Beurteilungen von diesem Verein zu verlassen. Denen geht es nur ums Geldmachen.
Wie auf einem Gebrauchtwagenmarkt. Gekauft wie besichtigt. Ohne Garantie. Das muss man unterschreiben.
Geld zurück oder ein Ermäßigung wegen der Folgekosten sind nicht möglich.
Aber man kann den Hund zurückgeben. Darüber freut sich Dagmar. Denn dann kann sie den Hund ein zweites Mal verkaufen.
» 05.August 2018 um 16:40Uhr «
Der Maulwurf
Da schaut man nach seinem Urlaub bei den RiNschen Notfällen rein und schon wird einem wieder speiübel. Dort steht doch tatsächlich folgendes über eine angebotene Chinesische Schopfhündin:
Gesundheit: Kimoo hat auf dem linken Auge eine Trübung mit einer Linsenluxation, die aber nicht voll ausgeprägt ist. Das Auge ist kleiner als das andere, deshalb scheint es ein angeborener Defekt zu sein. Auf dem Auge ist sie sehbehindert, was sie aber überhaupt nicht beeinträchtigt.

Geht’s noch?

Eine Linsenluxation, noch dazu eine noch nicht voll ausgeprägte, ist hochgradig schmerzhaft und muss unbedingt und sofort behandelt werden!

Von einem Fachtierarzt!

Wenn RiN meint, dass die Sehbehinderung Kimoo aber überhaupt nicht beeinträchtigt , dann unterschlagen sie dabei die Beeinträchtigung durch die höllischen Schmerzen, die das Tier erleidet und die sich bei Ausbildung eines Glaukoms ins Unermessliche steigern.

Dass ein Hund sich seine Schmerzen nicht oder kaum anmerken lässt, sollte bei RiN eigentlich auch bekannt sein.

Aber die Verantwortlichen bei RiN spielen wieder einmal ein gesundheitliches Problem herunter und setzen auf unerfahrene Adoptanten, die nicht ahnen, was da auf sie zukommen wird. Leute, die den „Experten“ bei RiN vertrauen, anstatt einfach zu googlen, was eine Linsenluxation für ihren zukünftigen Hund und für ihren Geldbeutel bedeutet.

Vermutlich hoffen die Verantwortlichen (an vordersten Front die bekanntlich äußerst Gierige) bei RiN wieder einmal, dass die Hündin verkauft werden kann, bevor sich ein Glaukom bildet. Denn dann müsste das Tier sofort, noch auf Vereinskosten, operiert werden. Das gilt es zu vermeiden.
Aber wenn’s dann doch nicht mehr zu vermeiden ist, wird wieder nicht gefragt, wie dem Tier am besten geholfen werden kann, sondern, wie der Verein am billigsten davonkommen kann. Die RiN-Kenner wissen es aus der Vergangenheit: Beim „Vereinstierarzt“. Und der macht kurzen Prozess: Schnipp, schnapp, Auge ab!

Mein Fazit:
Die Begriffe Tierschutzverein und Tierquälerei schließen sich bei RiN/Lfd nicht aus.
» 04.August 2018 um 04:27Uhr «
Graf Zahl
Bestand an RiN/ LfD- Hundetagebüchern am 01.01. 2018 (Vorjahreszahlen in Klammern):

10 ( 24 ) Retriever in Not
48 ( 59 ) Liberties for dogs
58 ( 83 ) Hunde

Bestand am 31.07.2018:

12 ( 14 ) Retriever in Not
29 ( 25 ) Liberties for dogs
41 ( 39 ) Hunde

Zugänge in 2018: 160 ( 191 )
im Januar: 25 ( 9 ) Hunde
im Februar 19 ( 39 ) Hunde
im März 13 ( 32 ) Hunde
im April 32 ( 26 ) Hunde
im Mai 22 ( 31 ) Hunde
im Juni 29 ( 34 ) Hunde
im Juli 20 ( 20 ) Hunde

davon
40 Labrador
12 Golden
11 Chihuahua
24 FB
3 EB
10 Mops
4 Malteser
4 ShiTzu
9 Mischlinge
1 Pudel
7 Doodle- (davon 6 Welpen)
1 Petit Bracancon
2 Flat
1 Basset
1 Cocker
5 Zwergspitz
1 Welsh Terrier
4 Cavalier King Charles
1 Labradoodle
3 Yorkie
6 Dackel
1 Bichon Frise
1 JRT
2 Nackthunde
1 Collie
1 Brüs. Griffon
1 Sheltie
1 Westie
1 Chin Schopfhund


Verkaufte Tiere im Jahr 2018: 177 ( 235 )
(Anfangsbestand + Zugänge – Endbestand: 58 + 160 – 41 )

Daraus folgt als Umsatz aus Tierverkäufen im Jahr 2018:

17 Hunde x 450 Euro = 79.650 Euros

Fragt Euch mal, wo das Geld bleibt...


Gruß
Graf Zahl
» 01.August 2018 um 05:27Uhr «
der Maulwurf
@ Wurzel

Bei RiN gibt es Staffelpreise je nach Alter der Hunde, nicht nach Rasse. Je jünger, desto teurer.
Das Alter ist variabel, je nach Kassenlage. Wer kann schon nachprüfen, ob das Tier tatsächlich erst 4 oder schon 6 Jahre alt ist ...
Ausgediente Zuchthunde altern nun mal schneller. Da kann ein angeblich Zweijähriger schon mal wie ein Fünfjähriger aussehen. Bezahlen musst du aber den höheren Preis für einen Zweijährigen.
» 07.Juli 2018 um 03:51Uhr «
Wurzel
Hallo Graf Zahl,

dann korrigier doch mal die Rechnung auf 530,00 Euro für eine 2 Jahre alte Mischlingshündin (Retriever-Mix)

Grüße
» 05.Juli 2018 um 07:46Uhr «
Seite:
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