Willkommen auf dem Onlineforum für Kaiserschnittmütter


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Flavie Singirankabo
Ort: Stuttgart
» 06.April 2018 um 09:51Uhr «
Liebe Frauen und Mütter,

ganz herzlich möchte ich mich bei Ihnen allen für Ihr Vertrauen, Ihre Offenheit und die berührenden Beiträge bedanken.

Die letzten 3 Jahre waren ein sehr kostbare Zeit für mich und ich möchte Katrin Mikolitch herzlich für den Raum, die Unterstützung und die Entfaltungsmöglichkeiten danken.

Ihnen und Ihren Familien wünsche ich weiterhin alles Gute auf Ihrem Weg. Gerne dürfen Sie sich weiterhin bei Fragen oder Terminwünschen bei mir melden.

Genießen Sie die Kraft des Frühlings!

Herzliche Grüße aus Stuttgart,
Ihre Flavie Singirankabo
Katrin Mikolitch
Ort: Düsseldorf
» 04.April 2018 um 13:01Uhr «
Liebe Kaiserschnitt- Mütter,
nach 14 Jahren Onlineforum für Kaiserschnittmütter möchte ich gerne das Forum zur Zeit ruhen lassen.

BITTE MACHEN SIE KEINE EINTRÄGE MEHR HIER. DANKE!

Und ich bedanke mich sehr für Ihr VERTRAUEN und den AUSTAUSCH mit Ihnen allen über die vielen Jahre.

Bei Fragen oder Wünschen oder Terminvereinbarungen wenden Sie sich jedoch sehr gerne auch weiterhin an mich.

Auch bei Flavie Singirankabo möchte ich mich sehr herzliche bedanken, die eine so lange Zeit dieses Forum so liebevoll begleitet hat.

In diesem Sinne alles GUTE und LIEBE...
KATRIN MIKOLITCH
lila
Ort: Leipzig
» 17.März 2018 um 07:54Uhr «
Hallo,

ich habe im letzten Herbst meinen Sohn per Kaiserschnitt entbunden und obwohl ich dieser Entbindungsform gar nicht so negativ gegenüber eingestellt war, lässt mich dieses Erlebnis einfach nicht los. Es ist das erste was mir morgens in den Sinn kommt und es beschäftigt mich auch immernoch den ganzen Tag über. Indikation dafür war Geburtsstillstand in der Austreibungsphase und ein nicht gelungener Versuch meinen Sohn per Saugglocke zu holen. Ich wohne in Leipzig und konnte bis jetzt keine Selbsthilfegruppe oder ähnliches finden. Deshalb suche ich hier andere Frauen für einen Erfahrungsaustausch / Kaffeeklatsch da ich merke, dass mein Redebedarf über dieses Ereignis ungebrochen ist. Themen die mich so bewegen sind dieses Generelle:" warum ist das so passiert", sowohl mein eigenes Verhalten unter der Geburt aber auch wie man das Geburtserlebnis loswerden kann und auch welche Erfahrungen es so mit der Behandlungsmöglichkeit von Narben gibt.

Ich würde mich über Zuschriften und spätere Treffen sehr freuen: [email protected]
regina
» 09.März 2018 um 19:38Uhr «
Teil 3

Noch eine andere debatten Geschicht von wegn was schmerzhafter ist OP oder vaginal...

So... da ich ja beides erleben durft (bitte steinigt mich ruhig)

Vaginal .....ja punktuel sehr schmerzhaft aber sofort wieder vorbei wenn man das kind hat. und dann vielleicht noch Muskelkater und total kaputt.

Op....nun ja alles was daheim statt findet ist halt erstmal sehr schwer und schmerzlich.

ich versteh es ,dass frau sehr enttäscht war /ist weil man sich nicht so um sein kind kümmern kann wie man es wollte/vorgestellt hat.

Und auch das muss zur sprache kommen dürfen.

Gleichermassen ist auch zu betonen sind auch so manche vaginalgeburten horror!!!

Also bitte nicht Glauben KS ist Horro und Vaginal ist Super und umgekehrt.
DAS IST QUATSCH!!!!

beides ist eine Geburt und jede Mutter hat Wünsche und Ängste...Nur leider werden bei denen wo es kein Notfall war leider alles immer total runter gemacht was man sich so anstellen würde....das ist Falsch!!

Tröstet euch die nie vaginal entbunden haben....
IHR SEIT NICHT ALLEINE UND IHR HABT AUCH EINE GEBURT ERLEBT NUR ANDERS ABER GLEICHAUF!!!!

LASST EUCH NICHTS EINREDEN WIE IHR EUCH ZU FÜHLEN HABT!!!
Ihr werdet krank davon

Ich hatte den Fehler gemacht.ES ist Euer Körper und wer sich nicht wohlfühl in ihm bzw. die veränderungen nicht (natürlich in einem gesunden Maß.Aktzeptieren kann/will. bitte Informiert euch und wägt es FÜR EUCH ab nicht für andere.
Denn die eigene Zufriedenheit ist (sollte )oberste priorität haben. und nichts anderes.

P.S.Ich werde meine Narbe von einem Erfahrenem Chirugen neu "überarbeiten "lassen läuft zwar unter Schönheitsop aber das ist mir meine zufriedenheit wert.
Im übrigen ich bin nicht übergewichtig und mir häng auch keine haut runter. es ist trotzdem FÜR MICH kein schöner Anblick aber ich kann damit leben, weil ich weis das es möglichkeiten zu meiner zufriedenheit gibt

Ganz Liebe Grüße und lasst alles raus es tu so gut
Kommentar von Flavie Singirankabo, Forumbetreuung: Liebe Regina,
vielen Dank für Ihren emotionalen Beitrag hier im Forum. Man spürt, wie tief die Gefühle von Wut, Schmerz, Empörung und Enttäuschung in Ihnen sind. Sie dürfen diesen Gefühle und Gedanken Raum geben, in der Gewissheit, dass Sie weder verachtet noch „gesteinigt“ werden. Im Gegenteil: Ihre Erfahrung und alles, was Ihnen auch zum Wohle aller Mütter wichtig ist, werden ernst genommen. Jede Schwangerschaft, jede Geburt, jede Frau ist einzigartig und das Verarbeiten dieser besonderen Erfahrungen braucht ein individuelles Schauen, damit es für die jeweilige Person stimmig ist. Ich wünsche Ihnen, dass Sie diese Aufmerksamkeit im Alltag erfahren und nach der OP Ihren inneren Frieden wieder finden!
regina
» 09.März 2018 um 19:21Uhr «
So Teil 2 noch.....

Also ich habe auch bis Heute (das habe ich selber jetzt erkannt) etwas mehr emotionalen abstand zur Grossen als zur kleinen.Bedingt da ich sie erst 8 Stunden nach der Section bekommen hatte.

Das dazu.Das heist nicht das ich meine Grosse nicht Liebe ...es ist anders als zur zweiten!!

Das Andere was mir immer mehr sauer aufstösst ist die debatte mit den "durchtrennten Bauchmuskeln"

1. währe es so könnte ihr nicht mehr Austehen oder Gerade Sitzen etc..

Wenn wird erst die mit ihren Schichten , dann das Faziengeweben auf den Muskel aufgetrennt und der Muskel beiseite bezogen!! erst jetzt wird das Bauchfell zerteil und die Blase beiseite geschoben UND JETZT wird erst ein MUSKEL angeschnitten nähmlich die GEBÄRMUTTER mit Kind!!

So das mal zum Mythos Bauchmuskel zertrennen.

Was da so schmerzt besonder bein den Notfällen, hier wird ja rabiater gearbeitet, sind Muskelfaserrissen bez Hämatome!!! Die Faserrissen bekommt am beim Sport auch wenn man es übertreibt und das heilt auch wieder folgen los aus.

2. Im Allgemeinem nicht nur an die Sectio Mütter gerichte!!!
Wenn ihr ein Problem mit eurem körperlichen Aussen habt z.b. Schlaffe Brüste oder der Bauch hängt trotz Sport runter oder wie in meinem Falle.....
Meine KS Narbe ist an meiner Bauchwand festgewachsen.Durch das nicht aufklären den Arztes wegen schonung und der gelichen, hatte ich ein großes Seremo und folglich. fehlt mir jetzt unter der Sectionarbe das Unterhautfettgewebe....

die narbe kann auch anders krotzig sein.....

Bitte ihr lieben Mamas,ihr lieben Frauen....wir haben alles ein oder mehrere Opfer gebracht um Kinder zu bekommen. Manches ist halt unschön von statten gegangen. ditto

Die Vergangenheit können wir nicht änderen aber was uns jetzt stört.
und mich stört die eingezogene narbe sehr. sie tut nicht weh. nicht mehr.

Bitte redet euch nicht eure unzufriedenheit mit euch schön. Es gibt möglichkeiten ein für jede zufriedenes ergebnis zubekommen.
Die Narbe wird bei mir auch dann nicht weg sein .SOLL SIE AUCH NICHT!!!
Sie gehört jetzt auch inmeiem Geist und in meiner Seele zu mir.

Als Tipp für die die taube- elektrische Narben haben
Geht bitte zu einen guten Physiotherapeuten oder eien Osteopathen der sich mit schmerztherapie auskennt!!
Ihr werdet stauen....ich habe nach der sitzung wieder ein ich sage mal normales tastgefühl gehabt ohne schmerzen UND meine Migräne ist weg gegangen sowie meine Rückenschmerzen.
Ihr glaubt nicht was eine solche Narbe und die ist ja auch sehr groß! alles im Körper anrichten kann.
DAS IST KEINE SPINNEREI!!!!
Aber vorsicht wer sich noch nicht mit seinem erlbeniss auseinader gesetzt hat wird nochmal durch die Hölle gehen!
Das körperliche schocktrauma ist dann aber für immer weg das garantiere ich euch
und der rest ist leider ein trauriger wehrmuts tropfen auch für mich

ihr lieben (blutenden)Herzen lasst euch das von einer mama sagen für die das schönst das schlimmst erst war.

all
regina
» 09.März 2018 um 18:56Uhr «
hallo zusammen,

ich hatte ja schon im Juni 2017 meine Geschichte hier zum besten gegeben.......

Ich möchte gerne an alle die das hier jetzt Lesen sagen/mitteilen......

Ich bin schon lange der Auffasung, dass nur die Notfälle im nachgang Ernst genommen werden.Ja ist auch gut so .....nur mit den anderen KS Mütter wird so verfahren als ob es das normalste der Welt sei!!!

ich sprech nur für mich NUR FÜR MICH in diesem Fall!!

Mir ist nähmlich aufgefallen , das selbst noch Jahre später viele Mütter bitterlich Weinen ......über die verschiedesten Dinge die Sie so oder anders nicht erleben konnten oder durften.

Nur beid den wengisten kommt es zursprache.
Wird wirklich in stiller Anteilnahme und in einem Geschützten Raum (wie auch immer der aussieht) und einer Person der man zutiefst Vertraut, darüber geredet.

Die meisten reden sich alles schön oder weg!
Beisdes ist scheiße und das wissen wir alle sonst würde es diese Forum nicht geben.
Und ich weis wo von ich rede!!

Ich habe mich damit (leider) sehr intensiv befassen müssen!! und nicht nur wegen der zweiten Schwangerschaft....sonder auch wegen mir selber...

Darüber Reden ,wie viele hier ist wichtig, ABER es sollte in einer Zeit sein die nicht erst bei der nächsten Geburt oder irgentwann in sehr ferner Zukunft sein. Sonder wenn man Bereit dafür ist sich mit den schmerzen seiner Seele auseinander zusetzten.

Ich habe es 4,5 Jahre NICHT gemacht!!
Und Heute bin ich eine weisere Frau mit sehr viel verständnis und Mitgefühl (leider geh ich immer wieder mal dabei mit unter, ich bin Hochsensibel)

Vorallem muss Frau bennen können was nicht gut war und was jetzt gut ist, was daraus resultier ist FÜR SICH.

Damit meine ich nicht den abgedroschenen Spruch:Hauptsache es get dem Kind gut NEIN undNEIN!!! verdammt nochmal....DAS KÖNNT IHR ZU JEMADEM SAGEN BEI DEM ES EINE NOTSECTIO WAR!!!! und das ist auch richtig!!

UND was ist mit denen die bitter Enttäuscht sind und sich nicht damit einfinden können?? selbst nach Jahren nicht?? Auch wenn ich weiss, dass alles so wie es Heute ist und gut ist.
Finde ich es scheisse immer nur schwarz und Weiss zusehen.

So es gibt Frauen die sind dankbar und schaffen es alles gut zu sehen, weil sie sich in der Mutterrolle einfinden können/konnten. Und der Schmerz klinkt ab mit der Zeit....

Wenn man diesem Schmerz Raum Lässt!!!
Ich hatte den Raum einst nicht ...Heute schon und wie es schon so oft hier geschrieben wurde ist es heute besser sehr viel besser

Mir wird auch keiner die ersten 8 Stunden meiner grossen Tochter wieder geben.
Ich hatte, nach Geburtsstillstand ,meinen KS.Und bin mit dem Wissen heute sehr erbost immer noch darüber wie man als Frau und Mutter wie ein Stück Felisch behandelt worden ist. das dazu.

Bitte ihr dürft mich gerne jetzt beschimpfen , bitte machte es ruhig... meien zweite Tochter war nach meine wünschen eine Hausgeburt geworden.

Nich immer ist alles verloren

Teil 2 folgt

Jetzt mal etwas
Katrin Mikolitch, Leitung der Netzwerkseite
» 04.Februar 2018 um 07:32Uhr «
Teilnehmerrinnen für Umfrage zum Thema Notfallkaiserschnitt gesucht!
Herr Flentje aus der Uni Hannover bat mich diese Anfrage online zu stellen, was ich hiermit sehr gerne tue. Er macht eine wunderbare Arbeit, die Kaiserschnittmüttern sehr dient.

Sehr geehrte Damen,
in einer Studie an der Medizinischen Hochschule Hannover entwickeln wir derzeit Eigenschaften für die Betreuung der Mutter in einer Notfallkaiserschnittsituation. In mehreren Expertenbefragungen haben wir wichtige Anhaltspunkte entwickelt. Wir benötigen 200 Frauen, die die Situation eines Notfallkaiserschnittes erlebt haben und den Fragebogen beantworten (Dauer ca. 10 Minuten).
Woran erkennen Sie, dass Sie an der Umfrage teilnehmen können:
- Sie hatten einen ungeplanten Kaiserschnitt, der so schnell wie möglich durchgeführt werden musste.
- Sie hatten einen ungeplanten Kaiserschnitt, der in Vollnarkose durchgeführt werden musste.
Woran erkennen Sie, dass Sie nicht an der Studie teilnehmen können:
- Sie hatten einen ungeplanten Kaiserschnitt, z.B. bei Geburtsstillstand. Der Eingriff konnte innerhalb der nächsten Stunde durchgeführt werden.
- Sie hatten einen ungeplanten Kaiserschnitt, der in Spinalanästhesie (Teilnarkose) durchgeführt wurde.
- Sie hatten einen geplanten Kaiserschnitt.
Hier geht es zur Umfrage: https://www.surveymonkey.de/r/Notsectio
Vielen Dank,
Dr. Markus Flentje ([email protected]
Medizinische Hochschule Hannover
Co Co
Ort: ----
» 27.Januar 2018 um 12:16Uhr «
liebe CSKM,
vielen Dank, das tut gut, zu lesen, eigentlich wissen wir ja beide, dass es sicher vielen Mamas so geht und dass sehr oft Geburten nicht so laufen, wie man es sich vorgestellt hat. Anfänglich, vor der Kinderzeit, habe ich nie verstanden, warum manche Mütter mit sich hadern, wenn sie einen Kaiserschnitt hatten, haben sie doch gesunde Kinder, aber jetzt, nach all dem und nach 2 Geburten verstehe ich das. Wie du sagst, es fehlt die Erfahrung der normalen Geburt, es ist nicht das Gefühl, als Mutter "versagt zu haben" (wie viele kaiserschnitt-mamas es sagen), sondern das Gefühl, selbst nicht für seine Wünsche genug eingestanden zu haben bzw. keine Unterstützung für seine eigenen Pläne bekommen zu haben. Wie traurig, in Deiner Geschichte, dass eine professionelle Hebamme sich verletzt fühlte und den Rückzug machte, das hätte mich auch getroffen. Toll, dass du es so gut inzwischen verarbeitet hast- bist du noch mal mit der Hebamme ins Gespräch gegangen? Hast du mit der Ärztin noch gesprochen oder hast du gewechselt?
du hast ja so recht, 2 Engel 2 Bengel, eigentlich ist ja alles gut. Wir sollten eher dankbar sein. Dennoch kann ich die Gefühle nicht einfach ignorieren, es beschäftigt mich mehr als ich es wünsche und nimmt mir die Leichtigkeit, die ich so gerne im Umgang mit der Vergangenheit hätte. Das aufarbeiten der Vergangenheit ist vielleicht auch durch die vielen Hormone erschwert... bei meinem 1. Kaiserschnitt kam erschwerend hinzu, dass mein Papa 6 Wochen vor Geburt starb, die Situation war emotional eine Katastrophe (Baby, Tod meiner wichtigsten Bezugsperson, Änderung der Umstände mit Arbeit, Elternzeit, Alltag etc)
Die Zeit heilt alle Wunden, ein so alter, ja abgedroschener Spruch, aber mit so viel Wahrheit darin - lehrte die Vergangenheit.
Trifft wohl auch auf Dich zu, möchte ich annehmen.
danke, gibt Mut, weitermachen und die Tage genießen. Liebe grüße alles Gute
Kommentar von Flavie Singirankabo, Forumbetreuung: Liebe Co Co,
es freut mich, dass Sie sich im Forum verstanden und unterstützt fühlen. Sie haben große und durchaus heftige Umwälzungen erfahren (z.B. Tod Ihres Vaters) und es braucht Zeit, damit alle Wunden und Narben heilen können. Diese Zeit dürfen Sie sich nehmen und darauf vertrauen, dass Körper, Geist und Seele wissen, was sie brauchen, um die Erfahrungen in Stimmigkeit zu intergrieren. Die liebevolle Zuwendung, die Sie unter Anderem von CSKM bekommen (vielen Dank an Sie!) und Anderen geben, wird Ihnen auf Ihrem Heilungsweg eine wertvolle Ressource sein. Alles Gute für Sie und Ihre Familie!
CSKM
» 18.Januar 2018 um 11:52Uhr «
Liebe CoCo,
ich kann deine Gefühle sehr gut nachvollziehen! Bei mir war es ähnlich. Die erste Geburt war, aufgrund dessen, dass die Kleine in Sternenguckerlage lag, Intervention durch Ärzte mittels Einleitung mit Gel (da ich einen Blasensprung angeblich hatte) und mangels einfühlsamer Begleitung durch die Hebamme (die Dame hat uns hängen gelassen und mich aufgrund dessen, dass ich die Wehen im Rücken hatte, nicht ernst genommen) leider nach gut 48 Std. starker Wehen ein Kaiserschnitt.
Bei meiner 2. SS habe ich mir fest vorgenommen es normal zu versuchen, so der Plan...
Dann ging es los: Ich suchte mit eine Beleghebamme, die auf einmal, wegen einer unbedachten Äußerung von mir, sich persönlich verletzt fühlte und das im 7. Monat! Zudem teilte sie mir ca. 3 Monate vor dem ET mit, dass sie im Urlaub sei?! Na, ja, die Ärztin im KH riet mir dann weiter bei der Vermessung der alten KS-Narbe, da diese angeblich zu dünn sei, zum KS. Was nun? Hängen gelassen von den Ärzten, Beleghebamme und der Angst, mich wieder der Willkür und Macht einer unbekannten Hebamme ausgesetzt zu sein, habe ich mich dann zum KS entschieden. Ich bin nicht unbedingt traurig über den KS und insbesondere auch nicht mehr wütend auf mich, dass ich nicht für eine normale Entbindung gekämpft habe, sondern eher wehmütig und traurig nie normal entbunden zu haben. Aber ich bin glücklich über meine beiden (B)Engel. Ein drittes mal aufschneiden lassen werde ich mich def. nicht!
Von daher, es wird besser, aber die Wehmut nach einer normalen Entbindung wird leider bleiben.
Alles Gute Dir
Kommentar von Flavie Singirankabo, Forumbetreuung: Liebe CSKM,
vielen Dank für Ihr Mitgefühl und das Teilen Ihrer Erfahrungen. Es freut mich für Sie, dass Sie Ihre Geburten annehmen und liebevoll mit sich umgehen können. Neben der Wehmut nach einer Spontangeburt spüre ich in Ihren Zeilen deutlich das prägende Gefühl des hängen gelassen, nicht ernst genommen Seins, das Gefühl der Angst vor Ohnmacht, der Sorge vor dem Ausnutzen Ihres Vertrauens durch Ärzte und Hebammen. Ich wünsche Ihnen, dass Sie diese Gefühle mit der gleichen Achtsamkeit umarmen können, die Sie Co Co gegeben haben!
Co Co
Ort: ----
» 04.Januar 2018 um 14:49Uhr «
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Dieses hadern mit mir selbst, im Nachhinein, dieser Ärger und Stress in den letzten 2 SSW, diese Enttäuschung über mich, die ich mich nicht durchgesetzt hatte, diese Wut über mich selbst, nicht stark genug für meine Interessen eingetreten zu sein - setzen mir immer noch zu. Wir haben eine gesunde Tochter und ich hatte eine komplikationslose Operation, wir sind dankbar, kein Zweifel!! jedoch bin ich zutiefst enttäuscht über die mir abgenommene Entscheidung der Art der Geburt, über die, ja, Bevormundung durch die Gynäkologin, über die mir genommene Chance, eine normale natürliche Geburt zu erleben. Ich kann mir zusätzlich noch vorwerfen, naiv gewesen zu sein, mich nicht vorab über die Kaiserschnittrate dieses Landes informiert zu haben, in das wir gezogen sind. Ich würde mich so gerne damit abfinden können, denn unsere Tochter ist gesund und herzallerliebst, aber ich kann es nicht. Warum nur?
wer kann dies nachempfinden? was kann ich tun?
Ein 3. Kind wollen wir eigentlich nicht, zu froh sind wir über 2 gesunde, fröhliche Kinder.
Kommentar von Flavie Singirankabo, Forumbetreuung: Liebe Co Co, herzlich Willkommen, wie schön, dass Sie sich im Forum aufgehoben fühlen und den Mut haben, Ihre Gefühle und Erfahrungen mit uns zu teilen. Ich möchte Ihnen zur Geburt Ihrer Tochter beglückwünschen. Zwei gesunde Kinder sind ein Segen und man spürt Ihre Dankbarkeit für dieses kostbare Geschenk. Gleichzeitig hadern Sie mit sich selbst und Ihren Entscheidungen. Sie wollten es der Gynäkologin und wahrscheinlich Ihrem Mann recht machen, als Sie sich entschieden, sich deren Vorstellungen anzupassen. So haben Sie versucht, den inneren Konflikt zwischen den Erwartungen im Außen und Ihren Bedürfnissen zu lösen. Dabei sind Ihre Bedürfnisse nach Selbstbestimmung, Augenhöhe und Wertschätzung teilweise (von Ihnen) geopfert worden. Nun fühlen Sie sich schuldig und allein verantwortlich für den Verlauf der Geburt. Ihre Geburtserfahrungen und die Gefühle von Enttäuschung, Trauer, Wut, Selbstvorwurf, Schuld laden Sie ein, sich mit allem ernst und wichtig zu nehmen. Sie dürfen Ihrer inneren Stimme vertrauen genauso wie Ihre Kinder Ihnen bedingungslos vertrauen. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Erforschen Ihrer Stärke im Alltag als zweifache Mutter!
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