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G. Wieland
Habe letztes Jahr The Watch in Aschaffenburg gesehen und war begeistert. War also sehr gespannt auf Nursery Crime und wurde nicht enttäuscht. Kompliment an die Band für ihr ambitioniertes Konzert.
» 14.Januar 2019 um 22:11Uhr «
Semjon
Es war mein 4. Konzert von euch und wie immer war es wunderbar. Zunächst waren wir etwas irritiert, dass das REX bestuhlt war. Das war vor ein paar Jahren im alten REX noch nicht so. In der zweiten Hälfte haben wir uns in die 2. Reihe gesetzt und das wirklich lange Konzert absolut genossen. Ihr seid so gut im Vergleich zu den andere Coverbands, die mit größeren Mitteln den alten Stil kopieren wollen. Klar, The Musical Box haben eine tolle Bühnenshow. Aber mir ist so ein Konzert hautnah und mit viel Herzblut noch lieber als der perfekte Auftritt der Anderen. Trotzdem an alle Genesis Fans der Hinweis: Am 5.4. spielen die Italiener bei uns in Landau im Universum. The Watch heißen die und klingen auch nicht schlecht. Vielleicht sieht man sich ja, aber zu vor natürlich im 7er Club.
» 13.Januar 2019 um 20:58Uhr «
Stephan K. aus ME
Nach wirklich langer An- und Abreise bin ich schreibfaul und kürze ab mit der Wortwahl meiner Kinder...... " echt geiler Scheiß " ! ! ! Alles andere hat Hans Jürgen wieder vortrefflich dargestellt.
» 13.Januar 2019 um 18:06Uhr «
Reinhold Haller
Wieder mal ein unvergleichlich schöner Abend. In Erinnerungen schwelgen, den super Sound in den Ohren, Zeit zum Abheben. Einfach super!
» 13.Januar 2019 um 13:44Uhr «
Hans-Jürgen
@ Stephan:

Leider gehört Mad Man Moon (noch?) nicht zum Programm der Band, aber The Lamia wurde schon oft gespielt und zählt für mich immer zu den absoluten Highlights.
» 13.Januar 2019 um 13:20Uhr «
stephan
habe die band jetzt zum 6. mal gesehen. immer wieder ein hochgenuss. abgesehen von der musikalischen glanzleistung sind die jungs so sympathisch und entspannt. ich weiß nicht, ob mad man moon und lamia im progamm ist, würde ich gerne mal hören. ich komme immer wieder.vielen dank für den tollen abend.
» 13.Januar 2019 um 12:40Uhr «
Dieter Schmidt
Die 3 monatige Nursery-Cryme Abstinenz wurde gestern Abend mit einem grandiosen Konzert der Jungs endlich beendet. Hans-Jürgen, deinen Ausführungen ist mal wieder nichts hinzuzufügen. DANKE für einen wunderschönen Abend im REX !!!
» 13.Januar 2019 um 10:52Uhr «
Hans-Jürgen
The same procedure as last year? The same procedure as every year!

Das neue Jahr ist kaum ein paar Tage alt und schon ruft Nursery Cryme seine Jünger zum traditionellen Einstieg ins Konzertjahr nach Bensheim ins Musiktheater Rex. Und dieser Ruf wurde von zahlreichen Fans erhöht, wie man der üppigen Anzahl der erwartungsvollen Besucher entnehmen konnte.

Nachdem sich die Witterung (im Gegensatz zu manch anderem Jahr) von ihrer eher harmlosen Seite zeigte und sich somit auch die An- und Abfahrt als problemlos herausstellte, waren also alle Voraussetzungen für einen gelungenen Abend gegeben.

Mit einem Spotlight auf Donovan und dem Intro zu Watcher Of The Skies nahm der Genesis-Express gleich richtig Fahrt auf und startete eine atemberaubende Rundreise durch die Frühjahre der Bandgeschichte. Dass die Truppe die (relativ) lange Winterpause gut verkraftet hatte, stellte sich schon frühzeitig an diesem Abend heraus: Da wurde in unnachahmlicher Weise ein Feuerwerk an musikalischen Leckerbissen geboten, das die zahlreichen Zuhörer regelrecht in ihren Bann schlug.

Im ersten Teil des Gigs waren meines Erachtens vor allen Dingen der mit 6 Minuten kürzeste Song des Hauptsets Can-Utility And The Coastliners in seiner Fragilität bemerkenswert und ein geniales The Musical Box, das mit seiner Komplexität und den ständigen Dynamikwechseln überzeugte. Überraschend war der Abschluss mit dem von vielen Fans immer wieder lautstark geforderten The Knife. Ein kräftiges Ausrufezeichen vor der verdienten Pause!

Der zweite Abschnitt wurde eröffnet mit langsam anschwellender Marschmusik und dem musikalischen Aufeinandertreffen der kämpfenden Banden im Epping Forest bei London. Nach diesem eher wortlastigen Klassiker ging's in die Wohlfühloase von Firth Of Fifth, einem Song, der uns alle mit seiner zeitlosen Eleganz und musikalischen Extravaganz regelrecht überrollt hat. Der Song musste wegen technischer Probleme in der Mitte abgebrochen und nach einer kurzen Pause neu gestartet werden - somit kam man 2x in den Genuss von Donovans Intro! Ralfs Gitarrensolo war sehr gefühlvoll und hat gleichzeitig die Magenwände mit seiner Energie erzittern lassen!

Ja, Supper's Ready hat natürlich auch nicht gefehlt! 25 Minuten pure Energie, ein aufwühlender und alles durchdringender 9/8-Takt und ein scheinbar endlos verhallender Jerusalem-Schrei als finaler Abschluss! Mehr geht einfach nicht! Ein Werk für die Ewigkeit! Für mich der emotionale Höhepunkt des Abends.

Zum Ende spielte Nursery Cryme noch The Cinema Show als fulminanten Endpunkt des Hauptsets. Für die überbordenden und nicht enden wollenden Beifallsstürme des Publikums bedankte sich die Band mit der Zugabe von Dance On A Volcano und Los Endos. Wie immer das perfekte Ausrufezeichen zum Konzertende.

Doch das frenetische Publikum hatte noch eine weitere Zugabe herbeigeklatscht: Nach über 3 Stunden wurde der Abend mit dem Doppelpack The Lamb Lies Down On Broadway und Carpet Crawl schießlich glanzvoll beendet.

Somit war also der Jahreseinstieg 2019 rundum gelungen: Eine toll aufspielende Band, die ein sehr engagiertes Publikum mit einem von Jürgen sauber gebastelten Sound völlig überzeugen konnte. Well done!

Nächster Halt: Gerade mal 30 km von Bensheim entfernt, findet am 30. März 2019 im 7er Club in Mannheim der verschobene Auftritt vom November 2018 statt!

Hans-Jürgen
» 13.Januar 2019 um 02:25Uhr «
Hans-Jürgen
Herzlichen Dank an Jutta und Hermann (an dieser Stelle nochmals die besten Glückwünsche!) für diesen wirklich schönen Abend in der Zehntscheuer in Süßen. Es war alles perfekt organisiert und die Jungs haben in dieser originellen Location mit einem furiosen Auftritt (der Schwerpunkt lag auf The Lamb Lies Down On Broadway) für Aufsehen gesorgt.

Und wenn dann zum "gewünschten" Finale nach The Knife auch noch alle beim "We've got to get in - to get out" mit einstimmen, dann wurde offensichtlich alles richtig gemacht ... danke an alle (Stefan, Donovan, Ralf, Michael, Hannes, Jürgen und Felix)!

Hans-Jürgen
» 21.Oktober 2018 um 03:16Uhr «
Alex B.
Jede Reise zu Euch, ist für uns wie Kurzurlaub!
So wars auch dieses Mal im schönen Mainz und davor in Wernersberg...
Mit welcher Hingabe und Leichtigkeit ihr diese Delikatessen zelebriert, und uns damit in die musikalische Glückseligkeit unserer Jugendtage katapultiert, ist einfach sagenhaft!
Keine Show gleicht der anderen und ist immer wieder originell und mit einem ganz besonderen Spirit versehen.
Ein Hochgenuss für alle Sinne!

Herzlich Diana+Alex
» 06.Oktober 2018 um 14:11Uhr «
Herbert Scholtes
Als alter* Genesisfan bin ich froh, mit "Nursery Crime" eine weitere grandiose Genesis-Coverband entdeckt zu haben. Bin extra aus Koblenz nach Mainz gefahren, um Euch das erste Mal live zu erleben; und jeder km hat sich mehr als gelohnt.
Bezüglich Eurer authentischen Performance ist den drei vorherigen Einträgen m.E. nichts hinzuzufügen.

*) Mein erstes Genesis-Konzert habe ich am 3. Juli 1976 auf der Loreley erleben dürfen. Es war gleichzeitig das erste Rockkonzert, das auf der Loreley stattgefunden hat. Und diejenigen, die dabei waren, schwelgen heute noch in unvergesslichen Erinnerungen an einen außerirdischen Auftritt von Phil Collins, Steve Hackett, Tony Banks, Mike Rutherford und als Sahnehaube Bill Bruford am zweiten Drumset.
"We got to get in - to get out"
» 01.Oktober 2018 um 11:52Uhr «
Stefan
Mal wieder sensationell gut !!! War bereits das dritte Mal bei Euch, und immer wieder spielt Ihr die guten alten Stücke hervorragend. Kurzes Meckern auf hohem Niveau: Der Keyboarder war ein wenig zu laut, die hervorragende Stimme von Stefan ein wenig zu leise. Sie ging ein bisschen unter. Lags am Mischer, oder an der Anlage? Ansonsten: Weiter so, bis zum nächsten Mal!

Stefan
» 01.Oktober 2018 um 09:44Uhr «
Thomas
ich war das erste Mal bei Euch, war etwas überrascht über die doch überschaubare Zuschauermenge (hätte ich anders erwartet). Trotzdem habt Ihr mit unbändiger Spielfreude einen sensationellen Gig hingelegt. Vor allem auch die "sportliche" Leistung des Drummers.
» 01.Oktober 2018 um 08:58Uhr «
Marina
Wie versprochen: der Eintrag ins Gästebuch...
Ich war gestern zum 4. Mal bei einem eurer Gigs und es war wieder umwerfend!
Eure Spielfreude und eure Virtuosität sind einfach großartig! Die genialen Klangteppiche, die Donovan zu legen versteht, Hannes, der sich an der Schießbude völlig verausgabt, die unglaublichen Riffs von Ralf und Michael und last but not least Stefans ausdrucksstarke Stimme... einfach fantastisch!
Ich freu mich schon auf weitere grandiose Abende mit euch!
Und mein Lieblingssong „The Lamia“ war auch dabei 😉
Herzlichst
Marina
» 30.September 2018 um 20:36Uhr «
Hans-Jürgen
Im Mainzer M8 fand bereits relativ früh der (offizielle) Jahresabschluss 2018 von Nursery Cryme statt. Bedingt durch das Verschieben des Auftritts im 7er Club war also schon Ende September die letzte Möglichkeit, einen der unverwechselbaren Gigs der Band live mitzuerleben.

Besonders erfreulich war natürlich, dass Jürgen seinen angestammten Platz an den Reglern übernommen und für einen frischen, druckvollen und sehr transparenten Sound gesorgt hat. Michael hat die Band ins rechte Licht gerückt und zudem war Jogi am Bass wieder im Einsatz und somit die alte Stammbesetzung vollzählig am Start.

In der gut gefüllten Location (mittlerweile hat sich offensichtlich die Qualität der Auftritte von Nursery Cryme im Mainzer Land herumgesprochen) ging es wie gewohnt zurück in die glorreichen 70er Jahre. Das größtenteils sehr fachkundige Publikum wusste sehr wohl die überaus gelungene Performance der Jungs zu goutieren und so brandete eine unglaubliche Welle der Begeisterung nach jedem Song durch die Halle.

In Kombination mit den unschlagbaren alten Genesis-Songs und der Spielfreude und Kompetenz der Band, ist dies natürlich auch kein Zufall. Eigentlich kann man von einer Aneinanderreihung zahlloser Highlights reden: Ob dies der immer wieder faszinierende Einstieg mit Watcher Of The Skies ist oder die pure Kraft und Kompromisslosigkeit eines Get 'Em Out By Friday, die Zerbrechlichkeit eines fragilen The Chamber Of 32 Doors oder die überbordende Extase der Schlusssequenz von The Musical Box - alles eine Klasse für sich!

Nach der Pause wurden die Longtracks zum Besten gegeben. Aber was soll man zu Firth Of Fifth oder Supper's Ready sagen bzw. schreiben? Jedes (geschriebene) Wort ist im Vergleich zu den live dargebotenen Werken nur brotlose Kunst! Man kann dies nicht in Worte fassen, sondern muss es erlebt und gefühlt haben. Welch außergewöhnliche musikalische Momente, die zu beschreiben schlicht unmöglich ist!

Der lange Abend im Haus der Jugend neigte sich mit einer spektakulären Zugabe dem Ende zu: Immer wieder erfrischend, das abschließende Los Endos zu hören! Eingeleitet durch das Drum-Duell von Hannes und Stefan, zeigt der Song nochmals komprimiert die Virtuosität der damaligen Genesis-Musik. Hier werden in kurzer Folge diverse musikalische Motive zitiert, die zu einem explosiven Gebräu gemischt werden und in einem abschließenden Höhepunkt kulminieren.

Nach fast 3 Stunden Spielzeit wurde die Band danach mit Standing Ovations verabschiedet - und dies absolut verdient! Ein Ausflug in die Landeshauptstadt, der sich wie immer rentiert hat ... bis zum nächsten Jahr!

Hans-Jürgen
» 30.September 2018 um 02:31Uhr «
Hans-Jürgen
Aller guten Dinge sind drei!

Unter diesem Motto kann man den dritten Auftritt von Nursery Cryme in Wernersberg zusammenfassen.

So wie in den Vorjahren erhörten auch in diesem Jahr die Fans den Ruf von Dieter und seinem Team und versammelten sich an diesem Spätsommerabend bei dieser versteckt im Wald gelegenen Grillhütte. Nach der teilweise unerträglichen Sommerhitze der letzten Monate gab es tagsüber recht verträgliche Temperaturen und am Abend sorgte deutlich kühlere Luft für eine willkommene Abkühlung.

Nachdem also die äußeren Bedingungen stimmten und die Veranstalter wie immer für eine perfekte Organisation gesorgt hatten, wollte die Band nicht zurückstehen und ihren Teil für einen gelungenen Abend der IG Rock im Wald beitragen. Gesagt - getan!

Leider ging es in diesem Jahr nicht mit der kompletten Stammbesetzung an den Start, da Michael am Bass und Jürgen am Mischpult ausgefallen waren. So wurde der bereits mehrfach erfolgreich eingesetzte Sven für den Bass erfolgreich reaktiviert und für die Abmischung sorgte der kurzfristig eingesprungene Ingo, der die Technik nach kurzer Zeit im Griff hatte und für einen sauberen Sound sorgte.

Trotz dieser personellen Änderungen legte die Band gleich schwungvoll los. Es ging zurück in die 70er Jahre, die goldene Zeit des Prog- und Art-Rocks. Genesis, die sich in dieser Zeit ihren legendären Ruf in der Musikgeschichte erarbeitet hatten, waren damals mit stilprägend durch ihre außergewöhnlichen musikalischen Werke. Diesem anspruchsvollen Erbe gerecht zu werden, bedarf es neben einer unbestrittenen Fingerfertigkeit an den jeweiligen Instrumenten auch der Liebe zu dieser Art von Musik und einer geschlossenen Teamleistung innerhalb der Band.

Aber wir sprechen hier von Nursery Cryme! Alle diese Voraussetzungen liegen der Band im Blut und sind fest verankert in der DNA aller Mitspieler. Es ist faszinierend zu sehen (und zu hören), wie die Band mit scheinbar müheloser Leichtigkeit selbst die schwierigsten musikalischen Klippen umschifft und die Erhabenheit und Schönheit der alten Meisterwerke in vollem Glanz erstrahlen lässt. Und ein kleines unscheinbares Augenzwinkern, ein kurzes Nicken mit dem Kopf, ein glückliches Lächeln im Gesicht - alle diese Kleinigkeiten, sowohl bei der Band als auch im Publikum, lassen erahnen, welch außergewöhnliche Momente hier auf und vor der Bühne erschaffen wurden.

Es mag profan klingen, aber für mich persönlich ist ein solcher Abend mit handgemachter Musik voller Herzblut wertvoller als ein perfekt dargebotener, steriler Auftritt der Genesis-Klone von "The Musical Box".

Danke an alle, die zum Gelingen dieses Abends mit einer Netto-Spielzeit von 170 Minuten mitgeholfen haben, insbesondere den beiden Ersatzleuten, ohne die dies nicht möglich gewesen wäre.

In gerade mal zwei Wochen ist unsere Landeshauptstadt Schauplatz des nächsten Gigs von Nursery Cryme. Im Mainzer Liveclub M8 darf man mit weiteren Großtaten der Band rechnen ...

Hans-Jürgen
» 16.September 2018 um 01:41Uhr «
Didi und Biggi Bauer icq
Der 1.Juni 2018, auf 7Eichen?
Wird uns wie jeder Gig von Euch, in positivster Erinnerung bleiben!
Was für eine stete Freude für Euch, den 7Eichen-Gig zu spielen, habt Ihr Eurem Publikum am Freitag mitgeteilt.
Was für eine Freude erst für uns, die Zuhörer. Es ist einfach phantastisch was Ihr uns da darbietet. ihr seid einmalig! Grandios! So schön, dass es Euch gibt. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Mal!!!
Bis dahin Euch alles Gute dieser Welt.

Didi&Biggi Bauer (die Winzer)
» 03.Juni 2018 um 16:36Uhr «
Hans-Jürgen
Sommer? Sommer!

Wann hält der Sommer Einzug in unser Land? Genau - wenn ein Termin von Nursery Cryme auf dem Lemberg in Affalterbach auf dem Programm steht! So auch in diesem Jahr, wenn auch bedingt durch den Terminengpass wegen der Fußball-WM früher als sonst üblich.

Obwohl sich die Regenwolken bis kurz vor dem Gig hielten und teilweise sogar noch ihre feuchte Erfrischung entluden, ließen bereits die ersten Sekunden des Auftritts den Wettergott umschwenken und fortan bestes Open Air-Wetter präsentieren. Wer könnte auch den Jungs solche perfekte Rahmenbedingungen verweigern? Das Wetter stimmte also, der Biergarten war gut gefüllt, die Stimmung grandios und die Band glänzte mit unbändiger Spiellaune und -kunst. Als Gesamtpaket unschlagbar!

Vor genau 10 Jahren fand das erste Konzert von Nursery Cryme in diesem idyllischen Biergarten statt und seitdem, mit Ausnahme vom Jahr 2010, in jedem Sommer. Leider nicht immer von dem jahreszeitlich erwarteten Wetter begleitet, aber in jedem Fall sehr stimmungsvoll und unter reger Anteilnahme der durchaus ansehnlichen Besucherscharen.

In diesem Jahr war unglücklicherweise mal wieder ein ungeliebter Freitag als Termin auserkoren. Ungeliebt deshalb, weil sich regelmäßig an diesem Wochentag die lange Anreise aus Rheinland-Pfalz über die A6 und A81 als wahre Geduldsprobe und echter Stresstest entpuppt.

Aber was nimmt nicht alles in Kauf um die Jungs live spielen zu sehen?! Obwohl für mich der Termin sehr ungünstig gelegen hat [unabhängig von dem "Freitag-Problem"], habe ich mich dann doch kurz entschlossen auf die Reise gemacht und muss letztendlich als Fazit sagen: Ja, es hat sich wieder gelohnt, ins Schwobeländle zu fahren!

Die Chronologie der Ereignisse ist schnell erzählt: Der erste Teil des Abends reihte nahtlos in schneller Folge ein Highlight an das andere. Da Jürgen leider nicht seinen angestammten Platz am Mischpult einnehmen konnte, hat ihn Michael kurzfristig vertreten. Der anfängliche Kampf mit der Technik und einer nicht immer ganz sauberen Akustik, wurde mit zunehmender Spielzeit dann immer mehr gewonnen und sorgte insbesondere im zweiten Teil für den gewohnten Hörgenuss. Danke an Michael, dass er den Abend "gerettet" hat!

Mich persönlich hat gefreut, dass es "The Chamber Of 32 Doors" nach der Premiere vor wenigen Wochen in Homburg erneut auf die Setlist geschafft hat. Das bestätigt, dass dieser Song sowohl vom Publikum als auch der Band sehr positiv aufgenommen wurde.

Auch das wundervolle "The Lamia" war (wie oftmals in letzter Zeit) erneut im Einsatz und der Abschluss des ersten Teils konnte mit dem Medley aus "The Lamb Lies Down On Broadway" und "The Musical Box" nicht besser gewählt sein.

Nach der Pause gab es wie gewohnt die "Schwergewichte" von Genesis zu bestaunen, mit einem grandiosen "Firth Of Fifth" und "Supper's Ready" als fulminanter Krönung. Die Band wurde zu Recht vom Publikum stürmisch und mit Standing Ovations gefeiert und nach einer emotionalen Dankesrede von Donovan fungierte traditionell "Dance On A Volcano" im Verbund mit "Los Endos" als Zugabe.

Leider musste ich nach dem Ende des Gigs relativ schnell wieder Richtung Heimat aufbrechen. Aber trotzdem war es schön, bei bestem Wetter auf dem Lemberg gewesen zu sein und somit Zeuge des letzten Auftritts vor der Sommerpause.

Bis bald in der Südpfalz ...

Hans-Jürgen
» 02.Juni 2018 um 14:29Uhr «
Alex B.
Vielen Dank für das, erneut, grandiose Konzert im MusikPark in Homburg. Sehr beeindruckend war für uns, u.a., das lange, durchgehende LambSet, welches seinen ganz eigenen Zauber entwickelte und durch die Chambers gekrönt wurde. Unerreicht schön inszeniert und, vermutlich, weltweit einzigartig...
Für jeden Liebhaber dieses Genres sind Eure Darbietungen ein absolutes "Musstduhin" und im Terminkalender zu berücksichtigen!

Diana+Alex
» 30.Mai 2018 um 01:05Uhr «
Eberhard
Hallo zusammen.
Ich bin seit über 40 Jahren Genesis-Fan und habe auch 6 Konzerte von Genesis live gesehen.
Die Vorstellung gestern in Homburg fand ich superstark und hat mich sehr berührt, da ich verschiedene Titel bisher nur von CD kannte.
Bei der nächsten Vorstellung hier in der Nähe bin ich auf jeden Falll wieder dabei.
Hoffentlich bis bald.
Eberhard aus SB
» 15.April 2018 um 23:15Uhr «
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