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Eberhard
Hallo zusammen.
Ich bin seit über 40 Jahren Genesis-Fan und habe auch 6 Konzerte von Genesis live gesehen.
Die Vorstellung gestern in Homburg fand ich superstark und hat mich sehr berührt, da ich verschiedene Titel bisher nur von CD kannte.
Bei der nächsten Vorstellung hier in der Nähe bin ich auf jeden Falll wieder dabei.
Hoffentlich bis bald.
Eberhard aus SB
» 15.April 2018 um 23:15Uhr «
Dieter S.
3 Monate nach Bensheim, von Entzugserscheinungen geplagt, war der Besuch im "Nachbarland" mehr als lohnenswert. Die Jungs von NC zeigten sich in einer glänzenden Spiellaune, was den "Funken" auch gleich zu Beginn überspringen lies. Toll auch das längere LAMB-Set, mit einem hervorragend dargebotenen mehrtürigem Zimmer !!
"Firth of Fifth" mit den Soli von Donovan und Ralf wie immer ein Hochgenuss!!
Unfassbar, dass es jetzt 5 Monate bis zum nächsten Event dauern soll !!
» 15.April 2018 um 17:21Uhr «
Hans-Jürgen
Nach gut einem Jahr spielte Nursery Cryme zum zweiten Mal im Musikpark in Homburg. Nach der guten, aber doch noch ausbaufähigen Zuschauerresonanz im letzten Jahr und den überschaubaren Besucherzahlen bei Donovans Projekt "Sledgehammer" Ende 2016, war ich gespannt, wie sich Homburg in diesem Jahr präsentiert. Um es gleich vorab zu sagen: Das Publikum war in reichlicher Zahl vorhanden und der Ausflug ins Saarland war unterm Strich auch musikalisch ein voller Erfolg!

Da Michael in Homburg leider am Bass nicht dabei sein konnte, wurde er wie bereits in Bensheim von Sven Sommer vertreten. Dieser konnte aber auch im Musikpark mit seinem souveränen und gefühlvollen Spiel punkten und hat absolut überzeugt. Eine starke Leistung und eine wahre Freude, ihn spielen zu hören!

Nach dem "Warm-Spielen" mit 3 Klassikern aus dem umfangreichen Repertoire der Band (Dieters Wunsch nach "Can-Utility And The Coastliners" wurde schon früh am Abend erfüllt!), hielt der erste Teil des Abends noch zwei Überraschungen parat: Da war der mit neun Songs bislang längste Block aus dem Album "The Lamb Lies Down On Broadway" in der Besetzung mit Hannes am Schlagzeug (im Sommer 2010 gab es mit Erik am Schlagzeug sogar noch zwei längere Lamb-Sets in der Kammgarn Kaiserslautern und in Brilon). Und innerhalb dieses Sets kam es sogar noch zu einer Welturaufführung: Nursery Cryme spielte erstmals den Song "The Chamber Of 32 Doors"! Ein Song, der natürlich innerhalb der Story des Albums seinen Sinn und Zweck hat, der aber auch für sich allein genommen ungemein interessant und sehr abwechslungsreich ist. Das differenzierte Arrangement und die gesanglichen Finessen (von Stefan in gewohnter Perfektion dargeboten) machen diesen Song zu einem kleinen Wunderwerk, der sofort die Aufmerksamkeit des Publikums erhascht.

Die nur 4 Songs des zweiten Teils hören sich im Vergleich zu den 12 Songs vor der Pause als relativ wenig an. Aber, wir sprechen hier von Epen, die die 10-Minuten-Marke locker meistern und im Falle von Supper's Ready sogar in Richtung 25 Minuten tendieren. Diese Longtracks von Genesis, die wie eine verspielte Aneinanderreihung von vielen unterschiedlichen musikalischen Motiven anmuten, entfalten gerade erst durch ihre lange Spielzeit ihre ganze Pracht und Herrlichkeit. Man kann sich jeweils auf eine faszinierende Reise durch die komplexen Songgefilde freuen und eintauchen in eine Genesis-Welt voller musikalischer Geistesblitze, die einen unnachahmlichen Sog entwickeln, dem kein Zuhörer zu entkommen vermag.

Das war nicht nur ein eindrucksvoller Beweis für die genialen Kompositionsqualitäten von Genesis, sondern in erster Linie auch eine überzeugende Demonstration der Live-Qualitäten und Fertigkeiten der Musiker von Nursery Cryme, die es immer wieder schaffen, diese Songs mit Leben zu füllen und auf der Bühne wie in einem Rausch eine ganz eigene Welt für sich und ihr Publikum entstehen zu lassen. Da zudem Jürgen für eine perfekte Beschallung der verwinkelten Location gesorgt hat, gab es an diesem Abend wirklich keinen Grund zu irgendeiner Kritik.

Die stürmisch gefeierte Band entließ ihre Fans nach dem furiosen Zugabedoppelpack "Dance On A Volcano & Los Endos" in die laue Frühlingsnacht. Ja, das war ein perfekter Abend in Homburg! Herzlichen Dank an alle Beteiligten! Man sieht sich ...

Hans-Jürgen
» 15.April 2018 um 01:49Uhr «
Andreas
Total begeistert.Besteht Hoffnung auf ein Konzert in der Nähe von Berlin?

Andreas
» 31.Januar 2018 um 15:59Uhr «
Bernd Unger
Ich war überwältigt, weil ich mir normalerweise keine Coverbands ansehe. Aber Ihr habt mich überzeugt, und wir sehen uns wieder.
Was mich fast noch mehr beeindruckte als Eure Show war die hohe Dichte an alten Herren (bin selbst 57) mit vor Glück strahlenden Gesichtern. Es war bewegend.
Vielen Dank, bis zum nächsten Mal.
» 15.Januar 2018 um 11:18Uhr «
Volker K.
Das Concert in Bensheim war fu**ing-tastisch! Spitzenband & Supersound und ich habe The Lamb & The Knife vor 43 Jahren noch original erlebt. Peter Gabriel trifft die höhen Töne heute nicht mehr. Sitzenklasse & vielen Dank
» 14.Januar 2018 um 12:34Uhr «
Hans-Jürgen
Heute aus bekannten Gründen nur ein kurzer Eintrag ins Gästebuch:

Der Start in die neue Konzertsaison mit dem Auftritt im Rex und unter Mithilfe von Aushilfsbassist Sven (der seine Sache außerordentlich gut gemeistert hat - Chapeau!) war überaus gelungen und überzeugend. Ein absolutes Highlight für alle Fans, die restlos glücklich einen besonderen Abend mit Genesis-Musik erleben durften.

Für mich persönlich die Möglichkeit, mit der "NC-Familie" für einige Stunden komplett in den unvergleichlichen NC-Kosmos abzutauchen und die täglichen Sorgen eine gewisse Zeit in einen weit entfernten Winkel des Gedächtnisses zurückdrängen zu können. Dafür geht mein tief empfundener Dank an alle Beteiligten!

Hans-Jürgen
» 14.Januar 2018 um 01:35Uhr «
Hans-Jürgen
70's Art-Rock Festival

Genesis und Pink Floyd zählten unbestritten in den 70ern zur Speerspitze des Progressive- und Art-Rocks. Im Laufe ihrer jahrzehntelangen Karrieren gab es nur zweimal ein Aufeinandertreffen beider Bands: Am 30.06.90 (Knebworth, UK) und am 18.09.93 (Cowdray Park, Midhurst, UK beim King Edward VII Hospital Benefit). Diese geringe Anzahl der seltenen gemeinsamen Auftritte sollte nunmehr endlich im Jahr 2017 aufgestockt werden, wenn auch nicht von den Originalbands, so doch mit mehr als kompetenten Coverbands, die das musikalische Erbe in der Neuzeit erfolgreich verwalten: Nursery Cryme und Eklipse fanden zum 70's Art-Rock Festival in der Aula der IGS Enkenbach-Alsenborn zusammen und starteten eine Zeitreise zurück in die Blütezeit der jeweiligen Band.

Das gut 90-minütige Programm von Nursery Cryme wurde kurzfristig noch geändert und die angekündigte Aufführung der "Seconds Out" durch eine Art "Best Of" von Genesis aus den 70ern ersetzt. Damals lebte Genesis u.a. auch von den charismatischen Auftritten eines Peter Gabriel, der nicht nur durch seine extravaganten Outfits für Aufsehen sorgte, sondern auch gesanglich absolute Höchstleistungen bot. Dass heutzutage ein Stefan Möhnen dies nicht mehr unter Beweis stellen muss, steht außer Frage! Als Fels in der Brandung steuert er das Nursery Cryme-Schiff zielsicher mit seinem Gesang durch die Weiten des musikalischen Ozeans. Wohl dem, der einen solchen Frontmann zur Verfügung hat, der mit faszinierender Stimme, ansteckender Leidenschaft, großem Charisma und unbändigem Witz die Vorgaben seiner Mitmusiker bündelt und zum krönenden Abschluss bringt!

Wobei hier angemerkt werden muss, dass die restlichen Bandmitglieder nicht nur brav ihre Aufgaben erfüllt haben (das wäre bei diesen musikalischen Anforderungen schon "Aufgabe" genug gewesen!), sondern jeder für sich den unverzichtbaren Anteil am gelungenen Gesamtwerk beigesteuert hat. Ob dies die profunde Grundlage des Sounds durch die präzise Rhythmus-Abteilung Hannes und Michael war, die prägnanten und fingerfertigen Soli von Ralf an der Gitarre oder die unglaublichen Tastenzaubereien von Donovan (leider teilweise ausgebremst durch technische Schwierigkeiten) - alles erfüllte nur den Zweck, die alten Werke von Genesis in ihrer vollen Pracht und Herrlichkeit erstrahlen zu lassen! Und dies gelang mehr als eindrucksvoll an diesem Abend, wie die zahlreichen Zuschauer bezeugen können.

Unser guter Freund Jürgen am Mischpult hat sich diesem Niveau problemlos angepasst und die Aula der Gesamtschule mit einem glasklaren und powervollen Sound beschallt und dafür gesorgt, dass rundum Zufriedenheit herrschte und die Band mit lang anhaltenden Ovationen verabschiedet wurde. Ein Triumphzug für alle Beteiligten!

Leider war wegen des Festivalcharakters schon nach knapp 100 Minuten Schluss und nach kurzer Umbauphase erklomm "Eklipse" die Bühne, um die Pink Floyd Songs aus den 70ern zu zelebrieren. Neben Werken aus den Alben "Wish You Were Here" und "The Wall", sowie den alten Klassikern "Astronomy Dominé" und "One Of These Days", war insbesondere die Komplettaufführung von "The Dark Side Of The Moon" bemerkenswert. Ein 90-minütiges Set, das ein Highlight an das andere reihte und für breite Zustimmung unter den Anwesenden sorgte.

Ob eine Kombination von Genesis- und Pink Floyd-Musik aus den 70ern an einem gemeinsamen Abend zukunftsträchtig ist, bleibt abzuwarten. Eine Schnittmenge unter den Fans ist mit Sicherheit vorhanden, allerdings sollten auch entsprechende Vorbehalte nicht unberücksichtigt bleiben. Eine Tendenz konnte man aus diesem Abend letztendlich nicht herauslesen.

Für Nursery Cryme war dieser gelungene Abend der musikalische Abschluss des Jahres 2017, das insgesamt gesehen sehr erfolgreich verlaufen ist. Nach der wohlverdienten Winterpause fällt der Startschuss ins Jahr 2018 (fast schon traditionell) bereits am 13. Januar im Rex Musiktheater in Bensheim.

Hans-Jürgen
» 25.November 2017 um 01:38Uhr «
Alex B.
Nun, man kann bei Euch wiederholt tief beeindruckt sein...Diese geniale Mischung aus Gefühl, Können, Lebensfreude, Spontanität, Spirit+alles andere was es braucht, um dieser wundervollen Musik auf solch grandiose Art und Weise, eine Bühne zu geben! Wieder einmal eine ganz Hohe Nacht im 7er Club! Danke ! Klasse fanden wir auch Deine tollen Konzertfotos, Matthias! Natürlich nicht zu vergessen, die Freude über den überfälligen Kontakt mit Hans Jürgen und den anschliessenden Plausch !
Freuen uns nun auf Freitag und sind sehr gespannt...

Liebe Grüsse
Diana+Alex
» 19.November 2017 um 23:47Uhr «
Matthias
Und hier noch ein Clip dazu. Hatte leider keinen O-Ton von euch zur Verfügung:

Nursery Crime - November 2017 - 7er Club Mannheim
» 14.November 2017 um 14:16Uhr «
Donovan
Danke Matthias
» 14.November 2017 um 14:08Uhr «
Hans-Jürgen
@Matthias:

Ja, jetzt's klappt's - danke! Tolle Photos, die die Atmosphäre sehr gut einfangen!
» 13.November 2017 um 22:46Uhr «
Matthias
https://www.picdrop.de/matthiasschulzfotografie/GLjpxmCRJw

das müsste jetzt klappen mit den Bildern

Grüße, Matthias
» 13.November 2017 um 22:30Uhr «
Hans-Jürgen
@Matthias,

danke für das Einfügen des Links mit den Bildern, aber leider funktioniert das nicht! Bitte überprüfe dies nochmals - danke!
» 13.November 2017 um 18:57Uhr «
Matthias
Was für ein Mega-Konzert am Samstag im 7er Club. Wir waren restlos begeistert. Bolanden war ja schon der grandios, aber das aktuelle Konzert war der Hammer!!!
Ich hab' wieder Bilder gemacht. Die können bei Interesse hier betrachtet werden:

https://www.picdrop.de/matthiasschulzfotografie/Fnau7wuTbv

Viel Spaß und Grüße, Matthias
» 13.November 2017 um 16:27Uhr «
Matthias
Gestern war es mal wieder soweit. Endlich wieder Nursery Cryme, zum dritten Mal in diesem Jahr (mehr ging 2017 leider nicht). Ich frage mich bei jedem Gig, mit welchem Programm man dieses Mal wieder verzückt wird. Das ist wohl der richtige Ausdruck. Bei "The Musical Box" - und nicht nur da - war das Basspedal so kräftig, dass es einem durch Mark und Bein fuhr. Gänsehautmoment pur! Für mich waren "Time table" und "The knife" NC-Premieren und man kann nur dankbar sein, dass es noch eine Band gibt, die solchen Songs noch eine Bühne gibt. Auch wenn es sich fast verbietet, einzelne Musiker herauszuheben, so möchte ich am gestrigen Abend doch Donovan an den Tasten und Stefan am Gesang eine besonders herausragende Leistung attestieren. Aber auch Sound und Licht verdienen vollste Anerkennung. Ich freue mich, immer wieder auch neue verdutze Gesichter jenseits der 50 zu sehen, denen es wohl so geht, wie fast jedem Erstbesucher. Danke an Nursery Cryme und ich freue mich auf noch hoffentlich viele schöne Konzerte. Bleibt gesund.
» 12.November 2017 um 16:17Uhr «
Hans-Jürgen
"Foxtrot" zum Zweiten!

Nur eine Woche nach der Premiere in Mainz wurde das Jubiläums-Album "Foxtrot" auch im 7er Club in Mannheim im ersten Teil der Show komplett gespielt. Nach der furiosen Aufführung des damaligen Geburtstags-Albums "Nursery Cryme" im letzten Jahr, erlebten die Fans in Mannheim also erneut die Darbietung eines klassischen Werks aus der Frühphase von Genesis in vollstem Glanze (im wahrsten Sinne des Wortes!).

Wenn man bedenkt, dass die bereits hervorragende Soundanlage im 7er Club nochmals verbessert wurde und mit Jürgen an den Reglern ein ausgewiesener Fachmann für die perfekte Umsetzung sorgte, brauchte es nur noch eine Band, die in der Lage ist, diese alte Genesis-Musik adäquat zu spielen. Spätestens an dieser Stelle trennt sich dann sehr schnell die Spreu vom Weizen! Aber mit Nursery Cryme ist man diesbezüglich auf der sicheren Seite: Altgedient und mit reichhaltiger musikalischer Erfahrung und Fingerfertigkeit ausgestattet, schaffen es die 5 Jungs immer wieder, Vergangenheit und Gegenwart geschickt zu verschmelzen und diese Klassiker mit Leidenschaft und Hingabe zu neuem Leben zu erwecken. Das Ende von Supper's Ready wurde von einem langgezogenen Urschrei "Jerusalem" gekrönt, mit dem Stefan kraftvoll sämtliche Emotionen dieses Werks gebündelt über die gespannt lauschenden Zuschauer ergoss. Welch eine beeindruckende Performance, die zu recht mit Standing Ovations gefeiert wurde.

Aber auch nach der Pause, im zweiten Teil des Abends, wurde die (musikalische) Spannung unvermindert hochgehalten. Da reihte sich ein Highlight an das andere und man konnte bezüglich der Songauswahl eigentlich nicht nur von einem "Best Of" von Genesis sprechen, sondern ganz allgemein von einem Parforceritt durch den prägenden progressiven Art-Rock der frühen 70er Jahre. Insbesondere das fesselnde The Musical Box, sowie das intensive und druckvolle Firth Of Fifth und die spielerische Brillanz von The Cinema Show sorgten für richtige Gänsehautmomente. The Knife als Zugabe rundete den hervorragenden Gesamteindruck ab.

Also insgesamt eine rundum mehr als gelungene Vorstellung, die in jeder Beziehung zu überzeugen wusste. Ein Abend voller besonderer Momente, mit einer Band, die die Location in Mannheim im Sturm erobert hat. Das entsprechende Feedback der überglücklichen Anwesenden sprach Bände!

Für mich persönlich war der Abend auch die Gelegenheit, Diana und Alex aus Karlsruhe (endlich) persönlich kennenzulernen und festzustellen, dass sie nicht nur sympatisch, sondern auch genauso enthusiatisch bezüglich Nursery Cryme und der Genesis-Musik sind. Da werden wir uns in Zukunft bestimmt noch öfters über den Weg laufen!

Nun gibt es in knapp zwei Wochen (Freitag, 24.11.17) in Enkenbach-Alsenborn den Jahresabschluss mit dem "70's Art-Rock Festival" zusammen mit der Pink Floyd Coverband "Eklipse". Das wird mit Sicherheit interessant ...

Hans-Jürgen
» 12.November 2017 um 02:13Uhr «
TM
"Take a little trip back..." das ist voll gelungen. Vielen Dank für den tollen Auftritt gestern Abend. "Supper's ready" war mein persönliches Highlight des Abends. Alle anderen Stücke waren aber auch auf höchstem Niveau. Chapeau für soviel Liebe zum Detail ohne dabei wie eine seelenlose Kopie zu klingen. Ich sehe euch bestimmt wieder, dann vielleicht mit "The lamb..." ?!!!
» 05.November 2017 um 10:58Uhr «
Hans-Jürgen
Erneut ein Jubiläum!

Nachdem im letzten Jahr 45 Jahre "Nursery Cryme" (das stilprägende Album) gebührend gefeiert wurde, steht nunmehr das Album "Foxtrot" mit eben diesem 45. Geburtstag zur Disposition. Im Herbst des Jahres 1972 veröffentlicht, wird es von vielen Fans als Herzstück der Gabrielphase von Genesis angesehen, enthält es doch eine Fülle von Klassikern, u.a. Watcher Of The Skies und natürlich das Opus Magnum Supper's Ready. Insgesamt ein Album ohne einen wirklichen Fehlgriff, das über seine nur 6 Songs das erstaunliche Niveau halten kann. Nicht umsonst also ein Werk für die Ewigkeit!

Dies war Anlass genug, um beim Auftritt im M8 (Haus der Jugend) in Mainz das Jubiläums-Album im ersten Teil des Abends chronologisch und vollständig aufzuführen. Ein Genuss für alle Anwesenden, dieses überbordende musikalische Füllhorn über sich ergießen zu lassen! 6 Songs, die trotz ihrer teilweise extremen Unterschiedlichkeit eine kompakte Einheit bildeten und von Nursery Cryme mit leidenschaftlicher Hingabe und professioneller Musikalität dargeboten wurden. Das war schlicht und ergreifend absolut beeindruckend!

Als kleine Randnotiz ist anzumerken, dass dies die erste "originale" Aufführung von Time Table seitens Nursery Cryme war. Die bisherigen 3 Darbietungen waren Akustikversionen im Rahmen von Unplugged-Konzerten. Zudem wurde die "Foxtrot-Version" von Supper's Ready, also die Studio-Version mit akustischer Gitarre im ersten Teil des Songs, erstmals in dieser Form von Nursery Cryme aufgeführt.

Nach dieser musikalischen Breitseite war erst einmal eine Pause zum Durchschnaufen angesagt (für Band und Publikum). Doch der zweite Teil ließ nicht lange auf sich warten und wer erwartet hatte, dass das Niveau nach dem starken ersten Teil nicht zu halten war, sah sich schnell getäuscht: Die acht Tracks brauchten sich nicht zu verstecken! Bunt gemischt, brachten sie weitere erstaunliche Farben aus dem Frühwerk von Genesis zu Tage und reanimierten die damalige Zeit zu neuem Leben.

Wenn man natürlich Songs wie Firth Of Fifth, The Lamia oder The Cinema Show im Gepäck hat, ist das im Regelfall schon die halbe Miete. Aber die Band hat es trotz der exakten Wiedergabe der originalen Spielweise immer wieder geschafft, allen Songs einen persönlichen Stempel aufzudrücken. Das war kein einfaches und liebloses "Nachspielen" der alten Songs, sondern eine moderne, frische und absolut kompetente Interpretation. Respekt!

Wer die Band kennt, konnte feststellen, dass neben der Anpassung der Setlist durch das Album "Foxtrot" auch der seit einiger Zeit übliche Zugabenteil umgebaut war und bereits zum Ende des regulären Sets die beiden Kracher Dance On A Volcano und Los Endos (incl. Schlagzeug-Duell) gezündet wurden. Sollte es keine Zugabe geben? Nein, natürlich gab es die! Diese Aufgabe erfüllte der älteste Song des Abends: The Knife! Beim letzten Gig in Wernersberg noch als Überraschung zum Ende des ersten Teils erstmals nach fast 4 Jahren wieder gespielt, wurde er in Mainz zum krönenden Abschluss eines unvergesslichen Abends.

Was bleibt festzuhalten? Wie immer hat es Nursery Cryme geschafft, musikalische Feinfühligkeit und Kompetenz zu kombinieren und einen Abend der Extraklasse zu kreieren. Mit dem druckvollen und klaren Sound von Jürgen war dies ein Gig auf allerhöchstem Niveau, der in seiner unglaublichen Brillanz seinesgleichen (wohl vergeblich) sucht.

Es bleibt aber nur kurze Zeit bis zum nächsten Auftritt am Samstag (11.11.17) im 7er Club in Mannheim und dem "70's Art-Rock Festival" zusammen mit der Pink Floyd Coverband "Eklipse" am 24.11.17 in Enkenbach-Alsenborn.

Man sieht sich ...

Hans-Jürgen
» 05.November 2017 um 02:04Uhr «
Dieter
Ich war am Donnerstag beim Still Collins Genesis Special in Dexheim(Nachbarort v. Nierstein). Ich war bitter enttäuscht von deren Auftritt. Ich habe gemerkt und wieder mal festgestellt wie gut und authentisch Ihr seid.
Schade das es mit Auftritten im Alten E Werk in Nierstein in absehbarer Zeit wohl nichts mehr werden wird. Viele fänden es toll, wenn Ihr Euch mit Peter vielleicht doch noch einmal arrangieren könntet. Leider bin ich heute Abend privat(Geburtstagsfeier in der Familie) verhindert, sonst wäre ich gerne nach Mainz gekommen. Eventuell stellt Ihr ja mal wieder ein Video ins Netz. VG aus Nierstein und weiterhin viel Erfolg.
» 04.November 2017 um 13:14Uhr «
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